Stadt und Kreis verkürzen Draht zur Verwaltung -
Ab September über gemeinsame Telefonzentrale zu erreichen
Mehr Bürgerservice bieten und die knappen Kassen schonen. Diese beiden Aspekte zu vereinen, ist die Absicht eines weiteren Projektes, das im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis Neuwied gestartet wird: Am 1. September geht eine gemeinsame Telefonvermittlung ans Netz. Dies haben Landrat Rainer Kaul und Oberbürgermeister Nikolaus Roth per Vertrag besiegelt. Wer also ab September die zentrale Nummer 802-0 für die Stadt oder 803-0 für den Kreis wählt, kommt in der gemeinsamen Telefonzentrale an, die im Verwaltungsgebäude der Stadt eingerichtet wird. Hier werden die Anruferinnen und Anrufer dann direkt mit der gewünschten Stelle bei Stadt oder Kreis verbunden. Ein zweiter Anruf, weil man womöglich nicht auf Anhieb die zuständige der beiden Behörden angewählt hat, ist also künftig nicht mehr nötig. Aus Sicht des Bürgers wird der Draht zur Verwaltung damit ein Stück kürzer.
Diese weitere gemeinsame Aktion eröffne zusätzliche Möglichkeiten, preiswerter, effektiver und vor allem bürgerfreundlicher zu arbeiten, betonten Oberbürgermeister Roth und Landrat Kaul. Dabei verwiesen die beiden Verwaltungschefs auch auf die bereits realisierten Formen der Zusammenarbeit und die dabei gesammelten guten Erfahrungen. Zum Beispiel im Beschaffungswesen, um Büromaterial gemeinsam und damit günstiger einzukaufen.
Auch in der Wasserversorgung arbeiten Stadt und Kreis schon lange und mit Erfolg zusammen: Das Kreiswasserwerk wird als Eigenbetrieb des Landkreises geführt und hat mit den Stadtwerken als Betriebsführungs-Gesellschaft einen Vertrag über die Wahrnehmung der Aufgaben geschlossen.
(Gemeinsame Presseinformation von Stadt und Kreis Neuwied)


