Udo Franz: bei Entscheidung auch Fläche berücksichtigen

 

Der Neuwieder Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Udo Franz (FWG) begrüßt es sehr, dass sich zwei Organisationen im Landkreis um die Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses beworben haben. "Ich hoffe, dass sich vom Bundesfamilienministerium beauftragte Service-Agentur für zwei Standorte im Landkreis einsetzen wird, schließlich sind wir aufgrund der Struktur des Landkreises auf ein flächendeckendes Angebot, insbesondere auch im ländlichen Bereich, angewiesen", stellt Franz in einer Pressemitteilung klar. Beworben haben sich die Evangelische Kirchengemeinde Puderbach sowie die Kath. Familienbildungsstätte Neuwied für einen Verbund Kath. Träger dem die innerstädtischen Pfarrgemeinden, der Caritasverband, das Kinderhaus, die Lebensberatungsstelle und der Sozialdienst Kath. Männer und Frauen angehören.

Eigentlich soll es pro Landkreis nur ein solches Mehrgenerationenhaus geben, so Franz weiter. Nun stünden jedoch zusätzliche Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds bereit, so dass in manchen Landkreisen auch zwei Häuser gegründet werden könnten.

Bis Mitte Mai mussten die Bewerber ihre Unterlagen einreichen. Bundesweit liegen etwa 750 Bewerbungen vor. Eine Entscheidung über den Zuschlag ist im Okober zu erwarten.

 
 

Foto links, Luftbild:

Hier sollen das Friedrich-Spee-Haus, das Pfarrheim St. Matthias und das Kinderhaus zum MGH entwickelt werden.

 

Foto rechts: Auch das evangelische Gemeindehaus in Puderbach soll nach dem Willen der Evangelischen Kirchengemeinde Mehrgenerationenhaus werden.