Sortieren jetzt kinderleicht

 

Müll trennen ist kinderleicht, wenn man die richtigen Müllgefäße hat. Damit der Umgang mit dem Müll auch dem „Dreikäsehoch“ gelingt, stellt die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied den Kindergärten angepasste Mülltonnen zur Verfügung.  Der Kreisbeigeordnete und für die Abfallwirtschaft zuständige Dezernent Dr. Heinz-Jürgen Scheid  übergab jetzt gemeinsam mit dem 1. Beigeordneten der Ortsgemeinde Windhagen, Erwin Rüddel, MdL und dem Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Abfallwirtschaft im Kreis, Achim Hallerbach, nunmehr in Windhagen einen Satz kindgerechter Tonnen an Barbara Kluwig, Leiterin des Katholischen Kindergartens „St. Bartholomäus“  in Windhagen.

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Überreichten die neuen kindgerechten Abfallgefäße im Katholischen Kindergarten in Windhagen (v.r.n.l.): Dr. Heinz-Jürgen Scheid, Barbara Kluwig, Erwin Rüddel und Achim Hallerbach.

 

„Spielerisch lernt sich’s leichter“, so Dr. Scheid, „und die richtige Abfalltrennung ist unverzichtbarer Bestandteil unseres Abfallwirtschaftssystems. Jede Generation muss  rechtzeitig lernen, nachhaltig mit ihren Ressourcen zu wirtschaften.“

Gerade vor dem Hintergrund hat der  Landkreis Neuwied im letzten Jahr die blaue Papiertonne eingeführt. Die Bürger haben diese Veränderung positiv angenommen. Die Menge wie auch die Qualität des eingesammelten Papiers sind hervorragend. Die daraus resultierende Wertschöpfung bei Papier und Pappe zusammen mit den Ergebnissen der europaweiten Neuausschreibung von Entsorgungsdienstleistungen schaffen sogar Spielraum für eine Senkung der Abfallgebühren.

Ziel der Aktion des Kreises ist es, gerade bei den Kindern für die Notwendigkeit der Abfalltrennung zu sensibilisieren. Die Kinder sollen spielerisch an das Thema herangeführt werden. Deshalb erhalten die Kindertagesstätten verkleinerte, kindgerechte Mülltonnen, entsprechend der im Landkreis Neuwied praktizierten Sammlung.

Achim Hallerbach, Mitglied des Kreistages und des Ausschusses für Umwelt und Abfallwirtschaft: „Die Sortierung von Abfällen aus dem täglichen Leben ist eine gute Möglichkeit, die Produktkreisläufe besser kennen zu lernen sowie eine größere Wertschätzung von Verpackungen und Wertstoffen zu erhalten. In den ersten Lebensjahren werden die Weichen gestellt für das künftige Verhalten auch im Umgang mit Abfällen.“ Die richtige und konsequente Wertstofftrennung bewähre sich langfristig, insbesondere in der Ressourcenschonung von Rohstoffen.

1.Beigeordneter der Ortsgemeinde Windhagen, Erwin Rüddel, MdL: „Für die Sensibilisierung von Umweltfragen sind Kindergarten und Schule der

wichtigste Ort. Kinder können nur das schützen, was sie kennen und lieben gelernt haben. Es ist deshalb sehr wichtig, dass sie Naturkreisläufe in ihrer Vielfältigkeit begreifen und verstehen.“