Gutschein für ein 6-stündiges Bewerbertraining geht an Asbacherin

 

Viktoria Jendrtzok  ist die Gewinnerin des Preises, der am Markt der Berufe am 15. September in Windhagen unter den richtig ausgefüllten Bögen von Verbandsbürgermeister Schmied ausgelost wurde. Zum Preisrätsel hatten die Gleichstellungsbeauftragten die Schülerinnen an ihrem Stand eingeladen. Auf zwei Seiten konnten die Schülerinnen ihr Wissen testen: U. a. forderten Fragen wie: Wo erhalte ich Informationen zu einem Beruf? Welche Anforderungen haben Firmen an ihre Auszubildende? Wieviel verdient wer im ersten Ausbildungsjahr? die Schülerinnen heraus.

Verbandsbürgermeister Siegfried Schmied, die Gleichstellungsbeauftragten Susanne Christ (rechts) und Doris Eyl-Müller (links), sowie die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Gisela Kretzer überreichen der Gewinnerin Viktoria Jendrtzok (Mitte) den Preis. >>vergrößern

 

Der Preis, ein individuelle, mehrstündige Bewerbertraining durch die Trainerin Andrea Th.-Laubersheimer soll die Bewerbungschancen der Gewinnerin erhöhen. "Es haben sich zwar viele Mädchen an dem Preisrätsel beteiligt, aber es wurden auch einige Fragen recht abenteuerlich beantwortet. Besonders bei den Gehaltsvorstellungen und bei der Frage, in welchen Branchen Auszubildende und Fachkräfte gesucht werden scheint ein nicht unerheblicher Informationsmangel zu herrschen", so Gisela Kretzer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Neuwied.

Der geschlechtstypische Unterschied wurde besonders bei der am Stand beteiligten Neuwieder Tischlermeisterin Christiane Noss deutlich. "Während die Jungen mit Interesse und viel Selbstbewusstsein schraubten und zielgenau Nägel ins Holz schlugen, mussten die Mädchen animiert werden, bis sie zum Hammer griffen", so Susanne Christ, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandgemeinde Asbach. Dennoch zeigten sich die Organisatorinnen zufrieden: "Unsere lebendige Werkstatt und das Preisrätsel haben den Mädchen Spaß gemacht. Wir hoffen, dass das vielleicht für die ein oder andere Jugendliche der Einstieg in einen beruflichen Weg jenseits der bekannten Favoriten: Friseurin, Bürofachkräfte, Arzthelferin, Verkäuferin im Nahrungsmittelhandwerk, Einzelhandelskaufleute, Hotelfachleute ist", so Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied.

 

Foto:

Verbandsbürgermeister Siegfried Schmied, die Gleichstellungsbeauftragten Susanne Christ (rechts) und Doris Eyl-Müller (links), sowie die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Gisela Kretzer überreichen der Gewinnerin Viktoria Jendrtzok (Mitte) den Preis.