Häusliche Gewalt ist kein Schicksal- bundesweite Aktion der Katholischen Frauengemeinschaft ist angelaufen

 

Mit einem Scheckkarten großen Faltblatt und Papiertaschentücher wollen die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in ihrer bundesweiten Aktion gegen häusliche Gewalt Betroffenen Mut machen das bestehende Hilfesystem aufzusuchen. Bei ihrer Versammlung im Bereich Neuwied überreichten Vertreterinnen der Katholischen Frauengemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, Doris Eyl-Müller die Materialien der bundesweiten Aktion.

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Nützliche Telefonnummern und der deutliche Appell, dass häusliche Gewalt kein Schicksal sei, sondern jeder Mensch das Recht auf ein gewaltfreies Leben habe, sind der wesentliche Inhalt der Materialien. „Unsere christlich Grundüberzeugung verpflichtet uns bei Gewalt klar Position zu beziehen, den Opfern zu helfen und nicht wegzuschauen“, so Maria Obermann von der kfd, die Neuwied im Arbeitskreis „Gewalt“ in Trier vertritt.

 

Doris Eyl-Müller betonte bei der Übergabe, dass das Engagement der Katholischen Frauenhilfe vorbildlich im Kampf gegen Gewalt sei. Auf Initiative der kfd wird am 23. November von 10.00 bis 12.00 Uhr ein Stand in der Innenstadt aufgebaut an dem sich der Verein TROTZDEM e.V., der Frauennotruf Lichtblick, die Beratungsstellen der Caritas, Diakonie und die des Bistums Tier, die Polizei, die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Neuwied, die evangelischen Frauenhilfe und der Weiße Ring gemeinsam mit der Katholischen Frauengemeinschaft beteiligen. Hier werden auch die Materialien der bundesweiten kfd-Aktion, die ab sofort auch in den Pfarreien erhältlich sind, ausliegen.

 

Informationen bei:

Maria Obermann, Tel.: 0 26 31 – 4 97 09

Doris Eyl-Müller, Tel.: 0 26 31 – 803 410, doris.eylmueller@kreis-neuwied.de