Höchste kommunalpolitische Auszeichnung für Friedhelm Jung

 

Der Stebacher Ortsbürgermeister Friedhelm Jung (3.v.l.) wurde für seine Verdienste mit der höchsten kommunalpolitischen Auszeichnung, der Freiherr-vom-Stein-Plakette geehrt. Jung hat sich in seiner nunmehr 33-jährigen Tätigkeit in der Kommunalpolitik große Verdienste erworben. Dies gilt vor allem für seine 21-jährige Tätigkeit als Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Stebach. Landrat Rainer Kaul (3.v.r.) würdigte, dass gerade in kleinen Gemeinden wie Stebach das Gemeinschaftsleben maßgeblich vom ehrenamtlichen Engagement abhängt. Hieran habe Jung einen großen Anteil.

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Während Jungs Amtszeit konnten für die Ortsgemeinde wichtige und zukunftsorientierte Projekte realisiert werden. Hier sind insbesondere der Bau des Dorfsgemeinschaftshauses 1986 und dessen Erweiterung 1993 sowie die Gestaltung des Dorfgemeinschaftshauses mit Anlage eines Spiel- und Bolzplatzes zu nennen. Ebenso zu erwähnen sind die Errichtung eines Glockenturmes an der Kapelle mit Ehrenmal, Errichtung eines Jugendraumes sowie Erschließungen verschiedener Straßen.

 

Ein weiterer nennenswerter Punkt ist, dass Jung es schaffte, den Schuldenstand der Gemeinde von seinerzeit ca. 500.000 DM auf nunmehr null zurückzuführen. Auch sei die Einwohnerzahl von Stebach in den letzten 20 Jahren um 91,1 Prozent angestiegen. Bei den vielen durchgeführten Baumaßnahmen war er als planender Architekt und Bauleiter unentgeltlich für die Ortsgemeinde tätig und somit wertvoll für die gelungenen und wirtschaftlichen Realisierungen der Projekte.

 

Auch die Verbandsgemeinde Dierdorf profitiere von seinem Einsatz, betonte Bürgermeister Bernd Benner. Jung gehört dort seit 1989 – mit einer kurzen Unterbrechung – dem Verbandsgemeinderat an.

 

Zusammen mit Friedhelm Jung freuen sich seine Ehefrau Marliese (2.v.l.) sowie die beiden Beigeordneten Renate Hecht und Karl-Heinz Klein über die Auszeichnung.