Ein weites Arbeitsfeld

 

Von A wie Antidiskriminierung bis Z wie Zwangsprostitution, das gesamte Alphabet liefert Stichworte für Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis und in der Stadt Neuwied. Die Gleichstellungsbeauftragten zogen eine positive Bilanz ihrer Arbeit bei ihrem letzten Koordinationstreffen.

v. Links: Sandra Thannhäuser (Stadt Neuwied), Astrid Thol (Verbandsgemeinde Linz), Monika Edling (Verbandsgemeinde Rengsdorf), Úte Starrmann (Verbandsgemeinde Puderbach), Doris Eyl-Müller (Landkreis Neuwied), Susanne Christ (Verbandsgemeinde Asbach)

 

„Die Arbeitsschwerpunkte der Gleichstellungsbeauftragten sind sehr unterschiedlich: Sandra Thannhäuser aus der Stadt Neuwied hatte in den letzten Monaten den Arbeitsschwerpunkt Brustkrebs, Astrid Thol aus der Verbandgemeinde Linz arbeitet seit vielen Jahren zur Kinderbetreuung in den Sommerferien, ebenso wie Ute Starrmann aus der Verbandsgemeinde Puderbach, Monika Edling aus Rengsdorf engagiert sich besonders mit den Frauen in den Arbeitsgruppen der Lokalen Agenda 21 und Susanne Christ organisierte in den letzten Monaten interkulturelle Kochkurse oder Singkurse und Lauftreffs“, so beschreibt Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten, die z.T. nunmehr in einigen Verbandsgemeinden schon weit über 10 Jahre tätig sind.

 

Auf den regelmäßigen Treffen wird die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten koordiniert und gemeinsame Vorhaben besprochen. So wurde für 2008 bereits das Engagement für den Girl’s Day am 24. April, den Internationalen Frauentag am 8. März oder die „Frauenmesse“ Frau und Beruf am 17. Mai festgelegt.

 

„Auch die Kommunalwahl 2009 steht schon auf unserer Agenda“, so die Gleichstellungsbeauftragten, „Mitte des nächsten Jahres werden sich die ersten Gedanken zu den Listen für die Wahl gemacht, da ist es wichtig, dass Frauen auf den Listen kandidieren, das ist die Grundvoraussetzung um gewählt zu werden. Wir begrüßen die Kampagne „Mehr Frauen in die Kommunalparlamente“ des Frauenministerium, nur breit aufgestellt Räte, sprich Räte mit möglichst allen Bevölkerungsgruppen können breitgetragene Entscheidungen treffen“, erläutern die Gleichstellungsbeauftragten, die seit vielen Jahren regelmäßig Kommunalpolitische Seminare für Ratsfrauen anbieten, damit diese sich ein eigenes Netzwerk bilden.