Busfahrerschulung im Kreishaus
Rund 50 Busfahrer, die täglich mit der Beförderung der Schülerinnen und Schüler zu den Förderschulen im Landkreis Neuwied betraut sind, kamen zu einer Busfahrerschulung in die Kreisverwaltung Neuwied. Der Landkreis als gesetzlich verantwortliche Behörde für die Beförderung der Schülerinnen und Schüler, hatte diese Schulung zum Thema "Richtiges Verhalten im Straßenverkehr unter besonderer Berücksichtigung der Beförderung von Menschen mit Behinderung" angeboten. Gerade die Beförderung von gesundheitlich beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern mit ihren unterschiedlichsten Besonderheiten wirft immer wieder Fragen auf und ist mitunter keine leichte Aufgabe. Hinzu kommt auch noch, was nicht zu unterschätzen ist, die stetig gewachsene Verkehrsdichte und damit die unweigerlich steigende Zahl von Konfliktsituationen.
Nach dem Schulgesetz wird die Schülerbeförderung vorrangig im öffentlichen Personennahverkehr durchgeführt. Wenn dies aber, wie im Fall von gesundheitlich beeinträchtigten Kindern, nicht möglich ist, werden Vertragsbusse eingesetzt. Die verantwortlichen Mitarbeiter bei der Kreisverwaltung sind stets um eine Optimierung des Fahrbetriebes bemüht, wozu nicht zuletzt auch diese Schulung dienen sollte. Der Dozent Peter Hermannspann aus Wuppertal konnte den Anwesenden manchen Tipp zur täglichen Problembewältigung geben sowie einige rechtliche und praktische Fragen mit ihnen erörtern.
Das Foto zeigt von links nach rechts: Dozent Peter Hermannspann, Kreisbeigeordneter Dr. Heinz-Jürgen Scheid, Helga Zoltowski und Gudrun Vielmuth von der zuständigen Fachabteilung


