Energietipp: Wärmedämmung und Schimmel

 

Immer wieder trifft man auf die Meinung, dass eine Wärmedämmung auf den Außenwänden die Schimmelbildung fördert. Diese Angst ist völlig unbegründet. Ganz im Gegenteil führt eine Wärmedämmschicht, die von außen auf die Wände angebracht wird, dazu, dass die Oberfläche auf der Raumseite wärmer wird. Damit nimmt das Risiko, dass sich Feuchtigkeit auf den Innenwänden niederschlägt, deutlich ab.

 

Feuchte Stellen mit anschließender Schimmelbildung findet man bei schlecht gedämmten Altbauten meist auf den kältesten Stellen der Außenwände. Das sind die Wandecken oder dort wo eine Decke auf der Außenwand aufliegt sowie im Bereich von Fensterleibungen. Dies sind so genannte Wärmebrücken, über die die Wärme besonders schnell nach draußen abfließt. Dadurch ist die Oberfläche auf der Raumseite kalt. Kommt dann noch falsches Heizen und Lüften dazu, ist der Schaden vorprogrammiert. Eine Außenwanddämmung überdeckt diese Wärmebrücken, die innere Oberflächentemperatur steigt und Feuchtigkeit kann sich nicht mehr so schnell bilden.

 

Fragen hierzu und zu allen anderen Bereichen des Energiesparens beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. in einem persönlichen Gespräch nach telefonischer Voranmeldung.

 

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Sprechstunden der Energieberater finden wie folgt statt:

 

-       In Bad Hönningen am Donnerstag, den 05.06.08 von 14.00 - 18.00 Uhr im Rathaus, Zimmer 104, Marktstr. 1, Voranmeldung unter 02635 / 72 51.

 

-       In Neuwied am Donnerstag, den 29.05.08 von 10.00-13.00 Uhr  und 14.00 – 18.00 Uhr in der Kreisverwaltung im Raiffeisenzimmer (R153), Wilhelm-Leuschner-Str. 9, Voranmeldung unter 02631 / 80 36 50.

 

Für weitere Informationen:
Energieberatungshotline 01805 / 60 75 60 20
(14 Ct/Min. aus dem deutschen Festnetz)
Montags von 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr,
Dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr,
Donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr.