Einheitlicher Notruf 112 für Rettungsdienst und Feuerwehr

 

Ab 1. September übernimmt die Integrierte Leitstelle in Montabaur nach dem Westerwaldkreis zusätzlich zum Rettungsdienst auch die Erstalarmierung der Feuerwehr im Landkreis Neuwied. Telefonisch erreichbar ist die Leitstelle über den nunmehr kreisweiten einheitlichen Notruf 112. Die Leitstelle in Montabaur ist  zuständig für alle nicht polizeilich gebundenen Hilferufe, etwa bei einem Brand, einer technischen Hilfeleistung oder einem medizinischen Notfall. Die Notrufe aus den Orten Rheinbreitbach, Unkel, Bruchhausen sowie den Neuwieder Stadtteilen Heimbach-Weis und Engers,  die telefonisch den Ortsnetzen Bad Honnef bzw. Bendorf zugeordnet sind, laufen aus diesem Grund erst bei der Leitstelle in Siegburg  bzw. in Mayen auf. Sie werden jedoch ohne Zeitverzögerung an die Leitstelle in Montabaur weitergeleitet.

Bild: Freuen sich über die reibungslose Abwicklung der Übergabe der Notrufnummer 112: (v.l.n.r.) Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking, Abteilungsleiter Karlheinz Kleinmann, Frank Schmuck vom DRK, Gerd Lichtenthäler Leiter der Polizeiinspektion Straßenhaus und Landrat Rainer Kaul

 

Diese jetzt geltende Regelung in den Landkreisen Westerwald und Neuwied soll später auch für die Kreise Rhein-Lahn und Altenkirchen Zug um Zug umgesetzt werden, sobald hierfür die technischen Voraussetzungen geschaffen wurden. Hiermit ist noch in diesem Jahr zu rechnen.

 

Landrat Rainer Kaul, Gerd Lichtenthäler als Vertreter  der Polizei, Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking, Karlheinz Kleinmann, Abteilung Sicherheit, Ordnung und Recht der Kreisverwaltung und Frank Schmuck von  der Rettungsdienst gGmbH in  Montabaur übergaben nun symbolisch den Telefonhörer weiter und aktivierten die Neuerung. Kaul richtet ein besonderen Dank an die Polizei, die die  Aufgaben der Erstalarmierung der Feuerwehr bisher im Landkreis dankenswerterweise mit hoher Kooperationsbereitschaft wahrgenommen hat und an die Stadtwerke Neuwied, deren  Schaltwarte den Notruf in der Stadt Neuwied bisher bearbeitet hat.

 

Auch nach der Umstellung bleibt übrigens die bisher für den Rettungsdienst bekannte Rufnummer 19222 erhalten, sodass auch hierüber die Leitstelle noch erreicht werden kann; allerdings nicht mehr als Notruf, vorgesehen ist sie vielmehr für Krankentransporte, deren Durchführung keiner besonderen  Eile bedürfen.

 
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Freuen sich über die reibungslose Abwicklung der Übergabe der Notrufnummer 112: (v.l.n.r.) Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking, Abteilungsleiter Karlheinz Kleinmann, Frank Schmuck vom DRK, Gerd Lichtenthäler Leiter der Polizeiinspektion Straßenhaus und Landrat Rainer Kaul