Große Resonanz

 

Große Resonanz bei ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Altenhilfeeinrichtungen und weiteren, in der Arbeit mit dementen Menschen Tätigen, fand die Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Freiheitsentziehende Maßnahmen" im Bildungshaus der Franziskanerinnen in Waldbreitbach.

 

Der Einladung waren über einhundert Interessierte gefolgt. Nach einer Begrüßung durch Herrn Peter Gilmer, Leiter der Überörtlichen Betreuungsbehörde beim Landesamt für Soziales in Mainz, und Herrn Franz-Robert Herbst, Leiter der Sozialabteilung der Kreisverwaltung Neuwied, wurde u.a. das Anbringen eines Dreipunktgurtes an einer Freiwilligen im Pflegebett demonstriert.
Uwe Brucker, Fachgebietsleiter Pflegerische Versorgung beim medizinischen Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen in Essen, stellte die derzeitige Praxis im Umgang mit Freiheitsentziehenden Maßnahmen aus Sicht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen dar. Die Direktorin des Amtsgerichts Sinsheim, Jutta Kretz, informierte die Zuhörer über Aufgaben, Recht und Pflichten des gesetzlichen Vertreters im Rahmen der Freiheitsentziehenden Maßnahmen. Ulrich Rißmann, Pflegewissenschaftler beim Geriatrischen Zentrum Ulm, setzte seinen Schwerpunkt auf Reduzierung und Vermeidung von Freiheitsentziehenden Maßnahmen. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden verbliebene Fragen erörtert.
Infos hierzu: Sozialamt der Kreisverwaltung Neuwied, Tel. 02631-803346.