Wald-Wiesen-Wasser-Ferienfreizeit 2008 -Eine aktionsreiche Woche unter freiem Himmel

 

Sechs Tage lang konnten die jungen Teilnehmer zwischen 6 und 12 Jahren bei Aktionen im Wald, auf der Wiese und am Wasser, sowie beim Basteln die Natur entdecken und erforschen. Veranstaltet wurde die Freizeit vom Forstamt Dierdorf, mit dem NABU/NAJU Neuwied und Rengsdorf und dem Naturteam Kurz, unter der Leitung von Försterin Andrea Bauer. Allen machte es riesigen Spaß in der Wald- und Wiesenküche das Essen gemeinsam zuzubereiten mit selbst gesammelten Wildkräutern und Beeren oder  frischem regionalem  Obst und Gemüse. Gekocht wurde ohne Strom und Gas, auf offener Feuerstelle. An einem Morgen musste schon früh mit dem Holzhacken und Feuermachen begonnen werden um den Erdbackofen anzuheizen, denn es stand fürs Mittagessen, selbst gemachte Pizza auf dem Programm.


 

Beim „Walderlebnis“ erfuhren die Kinder warum Bäume wachsen, welche unterschiedlichen Blüten, Blätter und Samen im Wald zu finden sind und dass es in der Natur eigentlich nichts gibt, das keinen Nutzen hat. Großes Interesse am Leben in der Stein- und Eiszeit zeigten die jungen Teilnehmer bei ihrem Besuch im Museum Monrepos, wo sie außerdem mit Begeisterung ihren eigenen Steinzeitschmuck kreierten.

 

An einem anderen Tag untersuchten die Kinder das Wasser des Moorbachs und konnten feststellen, dass sie es glücklicherweise mit einem relativ sauberen Bach zu tun haben. Auch das Leben auf der Streuobstwiese wurde den Kindern nahe gebracht.

 

Einen Höhepunkt stellte sicherlich der gemeinsame Ausritt dar. Denn jeder durfte einmal auf dem Rücken der großen Kaltblutpferde Platz nehmen. Eifrig gebastelt wurde ebenfalls, denn schließlich ist es etwas besonderes, die Suppe mit einem selbst gebrannten Löffel zu essen und die Nachtwanderung mit der eigenhändig gebauten Trapperlampe zu bestreiten. Außerhalb des Programms bot das weitläufige Gelände der Familie Kurz gute Gelegenheiten zum phantasiereichen Spiel der Kinder und so hatte die Langeweile keine Chance.

Nebenbei wurde ein Waldteppich erbaut, in den die Kinder im Verlauf der Freizeit Pflanzen und andere Gegenstände aus der Natur einwoben, so dass am Ende der Woche ein buntes Kunstwerk entstanden war.

Ganz besonders in Erinnerung wird vielen der „Lagerboogie“ bleiben, wenn morgens im Kreis der erlebnisreiche Tag mit Liedern begann und auch abends mit Singen zu Ende ging.