5,7 Millionen Euro in Realschule und Gymnasium Linz investiert
Insgesamt 5,7 Millionen Euro hat der Landkreis Neuwied seit dem Jahr 2000 alleine in Linz in die Realschule und das Martinus-Gymnasium investiert. Das hob Landrat Rainer Kaul anlässlich einer Besichtigung der beiden Schulen hervor. Der Landrat konnte sich dabei gemeinsam mit den Schulleitern Joachim Born (Realschule) und Axel Brott (Martinus-Gymnasium) einen Eindruck davon verschaffen, dass das Geld in beiden Schulen gut angelegt ist: „Uns ist als Schulträger sehr daran gelegen, dass Standorte wie beispielsweise Linz auch weiterhin zentrale Standorte bleiben und wir bemühen uns trotz schwieriger Haushaltssituation diesem Anspruch auch weiterhin Rechnung zu tragen.“
Kaul erläuterte die einzelnen Maßnahmen: So flossen in die Erweiterung und Sanierung der Realschule alleine rund 3,5 Millionen Euro; für die Erneuerung der Sporthallendecken an Realschule und Gymnasium sowie die im kommenden Jahr erfolgende Betonsanierung werden und wurden 240.000 Euro ausgegeben.
Für die Erneuerung der naturwissenschaftlichen Räume und der Fenster am Martinus-Gymnasiun wurden 700.000 Euro ausgegeben und die Schaffung von 6 weiteren Klassenräumen am Atrium im Gymnasium kostete den Kreis rund 850.000 Euro.
Beide Schulleiter unterstrichen die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis als Schulträger und bedankten sich beim Kreis dafür, dass in den letzten Jahren soviel Geld nach Linz floss. Axel Brott hob besonders die kooperative Basis und die kurzen Dienstwege zur Kreisverwaltung hervor. Joachim Born lobte die vorbildliche Versorgung seiner Schule mit neuester IT-Ausstattung und die Generalsanierung seiner Schule.
Kaul sagte zu, dass der Kreis auch weiterhin den Erhalt des Schulstandortes Linz auf diesem hohen Niveau sicherstellen werde. Zukünftige Projekte, so Kaul, werden sein: das kürzlich beschlossene Konzept nach dem alle kreiseigenen Schulgebäude auf mögliches Energieeinsparpotential untersucht werden sollen. Ein erster Schritt soll am Gymnasium die Fortsetzung der Fenstererneuerungen sein. Und auf die Frage von Schulleiter Brott, ob denn das Atrium am Gymnasium überdacht werden könne, um es für Veranstaltungen noch wetterfester zu machen, antwortete der Landrat zuversichtlich: „ Das werden wir wohl auch noch gemeinsam schaffen!“


