Loewenherz-Preisträgerin erhält Alternativen Nobelpreis

 

Mit großer Freude wurde im Kreishaus die Nachricht aufgenommen, dass die Kölner Ärztin Dr. Monika Hauser den Alternativen Nobelpreis für ihr Engagement für Opfer sexueller Gewalt in Kriegs- und Krisenregionen erhalten hat. Landrat Rainer Kaul gratulierte der Preisträgerin dazu ganz herzlich. Monika Hauser ist in Neuwied keine Unbekannte. Bereits vor 10 Jahren erhielt sie den Johanna-Loewenherz Ehrenpreis der Neuwieder Johanna-Loewenherz-Stiftung.

 

Kaul: "Das Thema hat nichts von seiner Brisanz verloren. Die Verleihung des Alternativen Nobelpreises wird dem traurigen Thema nochmals zu mehr Öffentlichkeit verhelfen, sicherlich eine dringende Notwendigkeit angesichts des Schweigens der Weltöffentlichkeit. Es hat mich deshalb sehr gefreut, dass medica mondiale e.V. in der Vergangenheit gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle des Kreises das ein oder andere Mal Aktionen, bzw. eine Ausstellung hier im Kreishaus zum Thema der Kriegstraumatisierung von Frauen durchführen konnte, so hatte auch der Neuwieder Preis der Stiftung über den Tag der Verleihung hinaus seine Wirkung."

 

Landrat Kaul und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied, Doris Eyl-Müller wünschen Monika Hauser für die Zukunft weiterhin viel Kraft für ihr Engagement sowie natürlich viel Glück und Gesundheit.