Verdienstkreuz am Bande für Dr. Hans Georg Jungblut

 

Bundespräsident Professor Dr. Horst Köhler hat Dr. Hans Georg Jungblut (2.v.l.) aus Neuwied das Verdienstkreuz am Bande des Bundesrepublik Deutschland verliehen. „Ihnen liegt daran, die Kultur in allen ihren Erscheinungsformen für eine Kommune und eine Region lebendig zu machen und auch lebendig zu halten“, sagte Kulturstaatssekretär Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig (links), der die Auszeichnung heute bei einer Feierstunde in Mainz verlieh.


 

Jungblut habe sein juristisches Fachwissen immer wieder im kulturellen Bereich eingebracht. Seiner Initiative sei es maßgeblich zu verdanken, dass mehrere Fördervereine und Stiftungen gegründet werden konnten, die das reiche kulturelle Erbe in der Neuwieder Region bewahren und den Menschen nahe bringen.

 

Von dem zu Ehrenden stammten unter anderem die Satzungsentwürfe und Stiftungsurkunden der Abtei Rommersdorf-Stiftung, der Abraham und David Roentgen-Stiftung und der Prinz-Maximilian-zu-Wied-Stiftung. Als Kuratoriumsvorsitzender stehe Jungblut der Prinz-Maximilian-zu-Wied-Stiftung, die ihm besonders am Herzen liege, seit deren Gründung vor. Mit Hilfe dieser Stiftung sei es gelungen, den Prinzessinnenbau in Monrepos so herzurichten, dass dort der Forschungsbereich Altsteinzeit des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz untergebracht werden konnte.

 

Sein vielfältiges Engagement beschränkte sich nicht nur auf die Museen, auch das Theater Neuwied sowie der Zoo Neuwied schätzten Jungbluts Einsatz. Auch in der Neuwieder Kommunalpolitik auf Stadt- und Kreisebene habe er sich jahrzehntelang engagiert.

 

„Vorbilder wie Jungblut zeigen, dass es nicht nur darauf ankommt, seine eigenen Interessen durchzusetzen, sondern dass die Welt einfach schöner wird, wenn wir unsere Fähigkeiten auch für andere einsetzen“, so Hofmann-Göttig. Die Verleihung der Verdienstmedaille sei Dank und Anerkennung für diesen Einsatz.