Kreis unterstützt betriebliche Weiterentwicklung der Katholischen Kindertagesstätte in Linz

 

Welche Möglichkeiten zu einer kurz- und mittelfristigen Weiterentwicklung der betrieblichen Angebote hat die Katholische Kindertagesstätte in Linz? Zur Erörterung dieser Frage traf sich der zuständige 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach mit Vertretern der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin, Dechant Klemens Hombach, Dieter Korff als Vertreter des Verwaltungsrates, der Rendantin Cornelia Geisler-Reimer, Astrid Zimmermann und Alexandra Menzenbach sowie Stadtbürgermeister Adi Buchwald. Fazit: Der Bedarf der Ganztagsbetreuung in Linz wird kurzfristig erweitert.

Bild (v.l.n.r.) Stadtbürgermeister Adi Buchwald, Martina Kalbitzer, Kreisjugendamt Neuwied, Dechant Clemens Hombach, Dieter Korff, der zuständige Dezernent für Jugend/Familie und 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, Monika Preiss von der VG Linz, Alexandra Menzenbach, Kerstin Schwanbeck, Kreisjugendamt Neuwied, Rendantin Cornelia Geisler-Reimer.

 

Die Katholische Kindertagesstätte St. Marien kann zur Zeit in insgesamt fünf Gruppen bis zu 125 Kinder aufnehmen. Knapp geworden war in den letzten Wochen das Angebot von insgesamt 24 Ganztagsplätzen. Um der dringenden Nachfrage nach weiteren Ganztagsplätzen gerecht zu werden, verständigten sich die Gesprächsteilnehmer darauf, deren Zahl auf maximal 34 anzuheben – und zwar zum nächstmöglich umsetzbaren Zeitpunkt. Voraussichtlich schon in wenigen Wochen können zehn Kinder von der bisherigen Teilzeit- auf eine Ganztagsbetreuung „wechseln“ oder neu aufgenommen werden.

 

„Den Trägeranteil für die zusätzlich notwendigen Personalstunden übernimmt die Stadt Linz, vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrates,“ sicherte Stadtbürgermeister Adi Buchwald zu. Die übrigen Personalkostenanteile finanzieren sich nach den Vorgaben des Kindertagesstättengesetzes, so dass der Landkreis mit rund 40 Prozent den größten Einzelanteil trägt - auch an den Kosten für dieses erweiterte Angebot.

 

Nicht nur die Nachfrage nach Ganztagsplätzen steigt. Immer mehr Eltern beantragen, dass ihre Kinder deutlich vor dem dritten Geburtstag in den Kindergarten aufgenommen werden.

 

Schon heute können bis zu zehn Zweijährige im Rahmen der sogenannten Geringfügigkeitsregelung (Aufnahme von bis zu zwei Kindern in eine Regelgruppe bei unverändertem Platzangebot und Personalschlüssel) Platz in der Kindertagesstätte finden. „Darüber, dass dieses Angebot rasch ausgebaut werden soll, waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig,“ betonte Stadtbürgermeister Adi Buchwald und erörterten die unterschiedlichen Möglichkeiten.

 

Zwar sind noch team- und trägerinterne Abstimmungen notwendig – vieles deutet aber bereits darauf hin, dass schon bald bis zu sieben Kinder unter drei Jahren (U3) in einer kleinen altersgemischten Gruppe Platz finden können. „Zusammen mit der bisher praktizierten Geringfügigkeitsregelung eine deutliche Ausweitung des U3-Angebotes,“ unterstrich der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

 

Träger, Leitung und zuständige Rendantur wollen nun prüfen, ob für die Aufnahme der jüngeren Kinder zunächst noch Umbaumaßnahmen notwendig sind, etwa im Sanitärbereich. „Finanzielle Unterstützung hierzu kann sowohl vom Land als auch vom Kreis kommen,“ so Achim Hallerbach.

 

„Ich freue mich über die Bereitschaft der Katholischen Kirchengemeinde, hier ein reguläres Betreuungsangebot für Zweijährige entstehen zu lassen. Mit 4.000 Euro Landeszuwendung für notwendige Umbaumaßnahmen und noch einmal bis zu 1.300 Euro vom Kreis für jeden neuen U3-Platz kann die Katholische Kirchengemeinde Linz und übrigens auch alle anderen Träger im Kreisjugendamtsbezirk Neuwied rechnen“, zeigte der zuständige 1. Kreisbeigeordnete, Achim Hallerbach, die deutlich verbesserten Fördermöglichkeiten für den Ausbau der U3-Betreuung auf.

 

Bild (v.l.n.r.) Stadtbürgermeister Adi Buchwald, Martina Kalbitzer, Kreisjugendamt Neuwied, Dechant Clemens Hombach, Dieter Korff, der zuständige Dezernent für Jugend/Familie und 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, Monika Preiss von der VG Linz, Alexandra Menzenbach, Kerstin Schwanbeck, Kreisjugendamt Neuwied, Rendantin Cornelia Geisler-Reimer.