Fit für die Zukunft – ein starker Landkreis
Unter diesem Slogan wirbt die Mittelstandsförderungsgesellschaft des Landkreises Neuwied mit einem neuen Marketingkonzept um Betriebe. Zur Auftaktveranstaltung lud sie in die Räume der Sparkasse Neuwied ein. Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach konnte zahlreiche Bürgermeister aus dem Landkreis, Vertreter des Kreistags und der kommunalen Gremien sowie viele Unternehmer begrüßen. Vor allem Unternehmer stellten die Hauptzielgruppe der Veranstaltung sowie der an diesem Abend vorgestellten Kampagne der MFG dar.
Hallerbach skizierte in seiner Begrüßungsrede die Grundlagen und Zielsetzung des Projektes MFG im Kreis Neuwied. So soll ansässigen Unternehmen deutlich gemacht werden, dass sie mit ihrer Standortentscheidung im Landkreis Neuwied eine gut eWahl getroffen haben. Firmen, die noch nicht im Landkreis ansässig sind, sollen die harten und die stark mitentscheidenden weichen Standortfaktoren näher gebracht werden, „...damit wir sie in naher Zukunft hier im schönen und prosperierenden Kreis begrüßen können“, so Hallerbach.
Auch der Klimaschutz spielt nach Hallerbachs Auffassung dabei eine große Rolle. Der Landkreis werde künftig mit einem integrierten Klimaschutzkonzept die Initiative der Bundesregierung aufgreifen und eine kreisweite Strategieentwicklung zur effizienteren Energienutzung initiieren.
„Gewerbeflächen haben viele, das reicht heute aber nicht mehr aus“, mit diesem Satz begann Geschäftsführer Herbert Kramb seinen Vortrag über die Standortvorteile des Landkreises Neuwied. Der unmittelbare Zugang zu allen überregionalen Verkehrsnetzen und schnelles Internet gehören ebenfalls dazu wie wirtschaftsfreundliche Kommunen und die Betreuung vor Ort. Da aber hinter jedem Unternehmen Menschen stehen, ist auch die soziale Infrastruktur ein wichtiger Standortfaktor. Hier ist der Landkreis Neuwied führend in Rheinland-Pfalz.
Die Inhalte und Ziele des neuen Marketingkonzeptes stellte Nilüfer Bülbül ausführlich dar. Sie ist bei der Mittelstandsförderungsgesellschaft für die Vermarktung der Gewerbeflächen zuständig und überzeugt: „Die Standortfaktoren bei uns stimmen.“ In erster Linie gelte es, das Wirtschaftsprofil des Landkreises nach außen zu transportieren , um neue Unternehmen anzusiedeln. Ein dialog- und serviceorientiertes Internetportal mit Webvideos über die einzelnen Gemeinden sowie einer Gewerbeflächendatenbank ist das wichtigste Instrument der Marketingkampagne. Darüber hinaus wirbt die MFG mit einer Kompetenzbroschüre, die mit Referenzen von hiesigen Unternehmern Stellung bezieht – getreu dem Motto der Kampagne „Erfolgreich in bester Gesellschaft“. In den nächsten Monaten folgt ein großes Hinweisschild an der A3, das für Gewerbeflächen im Landkreis Neuwied wirbt. Mit Zuversicht auf die positiven Entwicklungen im Landkreis Neuwied betonte Bülbül, dass der Aufbau von Netzwerken nicht nur zur Ansiedlung neuer Unternehmen verhilft. Auch werden Kooperationen zwischen auswärtigen und hiesigen Unternehmen ermöglicht, wodurch die Unternehmen Kosten einsparen.
Klaus Pinkemeyer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Neuwied wies auf die Bedeutung der Sparkasse sowie der Genossenschaftsbanken als Partner des Mittelstands hin. Großbanken hätten sich aus diesem Geschäft größtenteils zurückgezogen.
Mit einem lebendigen Impulsvortrag über kreatives Wissensmanagement rundete Professor Wolfram Stanek den Abend ab. Sein Schlusssatz:“Aus jeder Krise entwickeln sich neue Chancen.“
Foto (v.l.n.r.): Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach, Dr. Hermann-Josef Richard (Sparkasse Neuwied), Nilüfer Bülbül (MFG Neuwied), Sparkassenvorstand Klaus Pinkemeyer, Prof. Wolfram Stanek, Herbert Kramb (MFG Neuwied)


