Kreisjugendhilfeausschuss entschied einstimmig: Puderbach soll „Haus der Familie“ bekommen

 

Unter dem neu gewählten Vorsitzenden des Kreisjugendhilfeausschusses (JHA), dem Ersten Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach, entschied sich der Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig  für die Einrichtung eines „Hauses der Familie“ in der Verbandsgemeinde Puderbach. Von der Verbandsgemeindeverwaltung lag ein gemeinsamer Antrag mit der evangelischen Kirchengemeinde Puderbach vor, über den nun im Mainzer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen entschieden werden muss. „Wir hoffen nun, dass das Land sich unserer Zustimmung anschließen und positiv über den Antrag aus Puderbach entscheiden wird“, so Hallerbach.

Foto: Unter dem neu gewählten Vorsitzenden des Kreisjugendhilfeausschusses (JHA), dem Ersten Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach (3.v.l.), entschied sich der Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für die Einrichtung eines „Hauses der Familie“ in der Verbandsgemeinde Puderbach. Die Sitzung fand in den Räumen der Katholischen Familienbildungsstätte Neuwied statt. Und so nutzte deren Leiter, Karl-Josef Heinrichs (5.v.r.), die Gelegenheit, sein Haus und das Konzept des „Mehrgenerationenhauses“ bzw. des „Hauses der Familie“ vorzustellen.

 

„Häuser der Familien“ sollen Familien Beratung, Bildung, Informationen und Unterstützung geben. Ihnen ist eine aktive Mitwirkung bei der Ausgestaltung von Netzwerken zugedacht, was auch durch eine Öffnung nach außen gelingen soll. Dieses Netzwerk für Familien soll als niedrigschwellige Anlaufstelle verstanden werden, um vor allem in ländlichen Regionen Zugangsmöglichkeiten zu familienbezogenen Leistungen zu ermöglichen. Träger eines „Hauses der Familie“ können Kommunen sowie Träger der Kinder-, Jugend-, Familien- oder Altenhilfe sein, wobei ein Zusammenschluss von Trägern oftmals sinnvoll erscheint.

 

In einem „Haus der Familie“ sollen unterschiedliche Angebote und Leistungen z.B. der Kinder- und Jugendhilfe, der Sozial- und Gesundheitshilfe, Maßnahmen der Arbeitsintegration oder spezifische Angebote für Migrationsfamilien zusammengeführt werden. „Eine räumliche Zusammenführung bedeutet dabei nicht, dass zwangsläufig alle Angebote in einem Haus gebündelt werden, sondern die Intension beim „Haus der Familie“ darin besteht, dass ein Zentrum als Anlaufstelle für Familien entsteht und durch Vernetzung und Vermittlung Kooperationsbeziehungen im Gemeinwesen gestärkt werden“, betont der zuständige Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

 

Das Landesprogramm sieht vor, zu den bereits bestehenden 36 Einrichtungen im Land  (24 Landkreise und 12 kreisfreie Städte) jährlich fünf neue Einrichtungen aufzunehmen, die dann über drei Jahre mit einem Betrag von jährlich bis zu 25.000,00 € gefördert werden können.

 

Träger des „Hauses der Familie“ ist die Evangelische Kirchengemeinde Puderbach. Kooperationspartner sind das Diakonische Werk im Evangelischen Kirchenkreis Wied, Suchthilfe Puderbach, Ev. Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber, Bildungsinstitut Aktiv und die Verbandsgemeinde Puderbach.

 

Die Sitzung fand in den Räumen der Katholischen Familienbildungsstätte Neuwied statt. Und so nutzte deren Leiter, Karl-Josef Heinrichs, die Gelegenheit, sein Haus und das Konzept des „Mehrgenerationenhauses“ bzw. des „Hauses der Familie“ vorzustellen.

 

Foto: Unter dem neu gewählten Vorsitzenden des Kreisjugendhilfeausschusses (JHA), dem Ersten Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach (3.v.l.), entschied sich der Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig  für die Einrichtung eines „Hauses der Familie“ in der Verbandsgemeinde Puderbach. Die Sitzung fand in den Räumen der Katholischen Familienbildungsstätte Neuwied statt. Und so nutzte deren Leiter, Karl-Josef Heinrichs (5.v.r.), die Gelegenheit, sein Haus und das Konzept des „Mehrgenerationenhauses“ bzw. des „Hauses der Familie“ vorzustellen.