Kreis und Stadt wollen mehr Plätze für Zweijährige in Unkel
Die bauliche und konzeptionelle Weiterentwicklung des Kommunalen Marienkindergartens der Stadt Unkel war kürzlich Thema eines Gespräches zwischen Stadtbürgermeister Gerhard Hausen und Verbandsbürgermeister Werner Zimmermann, dem zuständigen 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach. Die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren soll deutlich ausgebaut und das bisherige Provisorium in eine dauerhafte Lösung überführt werden.
Zu dem viergruppig geplanten und gebauten Kindergarten gehört bereits seit vielen Jahren eine fünfte Gruppe, die in den Räumen der benachbarten Schule seinerzeit als „Provisorium“ eingerichtet wurde, um den dringenden Bedarf nach weiteren Kindergartenplätzen in Unkel zu decken. Insgesamt können in der Kindertagesstätte bis zu 115 Kinder betreut werden, davon unter anderem auch fünf Kinder mit Behinderung. Bis zu 50 Plätze können als Ganztagsplätze vergeben werden. „Kaum eine andere Kindertagesstätte im Kreis verfügt über so viele Ganztagsplätze“, so Achim Hallerbach.
Schon heute bietet der Marienkindergarten Unkel Betreuungsmöglichkeiten für Kinder ab dem vollendeten 2. Lebensjahr; hierzu stehen sechs Betreuungsplätze in einer sogenannten geöffneten Gruppe und weitere sechs Betreuungsplätze im Rahmen der Geringfügigkeitsregelung zur Verfügung.
Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer darüber, dass die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren deutlich ausgebaut werden soll. „Hierzu wird derzeit die Möglichkeit zu einer baulichen Erweiterung des Marienkindergartens oder Neubau an anderer Stelle geprüft“, so Stadtbürgermeister Gerhard Hausen und Bürgermeister Werner Zimmermann. Mit dieser Baumaßnahme soll die derzeit ausgelagerte fünfte Gruppe dauerhaft gelöst und die bisherige „vorübergehende Unterbringung“ abgelöst werden. Außerdem soll das Haus im Zuge notwendiger Umbauten fit gemacht werden für die Aufnahme von insgesamt bis zu 18 bis vielleicht sogar 24 Zweijährigen.
Unterstützung findet das Anliegen der Stadt Unkel bei dem zuständigen 1.Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach: „Auch hier in Unkel ist wieder deutlich geworden, wie wichtig für Eltern ein gut ausgebautes und qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot ist – und das eben nicht erst für Dreijährige sondern immer stärker auch für Kinder ab dem 2. Lebensjahr oder noch früher.“
Bild (v.l.n.r.): der zuständige Dezernent für Jugend und Familie und 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, Stadtbürgermeister Gerhard Hausen, Gerd Elsler, Fachbereichsleiter VG, Silvia Hummerich-Holderer, Kindergartenleiterin, Kerstin Schwanbeck, Mitarbeiterin Kreisjugendamt Neuwied, Bürgermeister Werner Zimmermann


