Neues Brückenbauwerk im Puderbacher Ortsteil Reichenstein

 

Das neue Brückenbauwerk im Puderbacher Ortsteil Reichenstein war Ziel einer Besichtigung durch Vertreter von Land, Kreis, Kommune und dem Leiter des Landesbetrieb Mobilität (LBM), Leitender Baudirektor Bernd Cornely. Der Kreisvorstand, an dessen Spitze Landrat Rainer Kaul, konnte sich gemeinsam mit Verbandsgemeindebürgermeister Wolfgang Kunz, Ortsbürgermeister Kurt Nieß und dem Landtagsabgeordneten Fredi Winter einen Eindruck von der Maßnahme verschaffen. Die alte Brücke über den Holzbach entsprach schon lange nicht mehr den heutigen Erfordernissen.

Foto (v.r.n.l.): Kreisbeigeordneter Hans-Werner Neitzert, dahinter Wilfried Rüdig (Abteilungsleiter Kreisverwaltung Neuwied), 1. Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach, Kurt Nieß (Ortsbürgermeister), Bernd Cornely (LBM), Landrat Rainer Kaul, Bürgermeister Wolfgang Kunz, Fredi Winter (MdL), Kreisbeigeordneter Udo Franz.

 

Zur Sicherung des Verkehrs der L 267 und der K 130 baute der LBM die Brücke als Ersatz des nicht mehr erhaltenswürdigen Brückenbauwerkes aus dem Jahre 1925.

 

Damit verbunden war der Bau zweier Stützwände sowie der Ausbau der L 267 im Bereich der Einmündung auf einer Länge von ca. 115 Metern. Gleichzeitig wurden zwei Bushaltebuchten neu angelegt und die L 267 auf einer Länge von ca. 570 Metern zwischen den Bahnübergängen ausgebaut.

 

Das 1 Million Euro teure Gesamtprojekt wurde in drei Bauabschnitten verwirklicht, die Bernd Cornely erläuterte: Im 1. Abschnitt wurde der Bestandsausbau der L 267 zwischen den Bahnübergängen unter Vollsperrung ausgeführt. Der Verkehr lief in diesem Zeitraum über die L 265 (Puderbach-Steimel) und K 134 (Steimel-Alberthofen-Niederwambach). Die K 130 (Reichenstein) wurde auf den Anliegerverkehr beschränkt.

 

Der 2. Abschnitt umfasste zunächst die Errichtung einer Behelfsbrücke zur Aufrechterhaltung des Fußgängerverkehrs zwischen der Ortsgemeinde Reichenstein und den Bushaltestellen an der L 267. Sodann erfolgte der Abbruch des alten und die Errichtung des neuen Bauwerkes.

 

Im 3. Abschnitt ab Frühjahr 2008 wurde der Vollausbau der L 267 im unmittelbaren Anschlussbereich ausgeführt und das Gesamtprojekt abgeschlossen.

 

Nun hoffen alle Beteiligten, dass noch in diesem Jahr die Ortsdurchfahrt Reichenstein in Angriff genommen werden kann.

 

Foto (v.r.n.l.): Kreisbeigeordneter Hans-Werner Neitzert, dahinter Wilfried Rüdig (Abteilungsleiter Kreisverwaltung Neuwied), 1. Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach, Kurt Nieß (Ortsbürgermeister), Bernd Cornely (LBM), Landrat Rainer Kaul, Bürgermeister Wolfgang Kunz, Fredi Winter (MdL), Kreisbeigeordneter Udo Franz.