Trinkwasser: am besten kontrolliertes Lebensmittel - Tag des Wassers am 22. März

 

Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer Eins. Zur Sicherstellung einer gleichbleibend guten Qualität finden regelmäßig Kontrollen statt. Zum Tag des Wassers (am 22. März) überzeugte sich Landrat Rainer Kaul gemeinsam mit Gesundheitsaufseher Rüdiger Knieper, Betriebsleiter Udo Engel und Kreisverwaltungsmitarbeiter Werner Meurer von der qualifizierten Durchführung der Probennahmen. Bereits seit vielen Jahren werden die Untersuchungen durch das „Labor für Lebensmittel- u. Umweltanalytik Neuwied Johann“ in Neuwied durchgeführt. "Alleine für das Kreiswasserwerk Neuwied und die Stadtwerke Neuwied werden jährlich jeweils an 50 verschieden öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, Altenheime) auf Routineparameter untersucht.", so Beate Johann. Der Untersuchungsumfang der jährlichen periodischen Trinkwasseranalysen je Versorgungsbereich umfasst 80 Stoffe.

Foto (v.l.n.r.): Beate Johann (Labor für Lebensmittel- u. Umweltanalytik Neuwied), Werner Meurer (Kreiswasserwerk), Gesundheitsaufseher Rüdiger Knieper, Betriebsleiter Udo Engel und Landrat Rainer Kaul.

 

„Der Untersuchungsumfang belegt, dass kein Lebensmittel so gut und genau kontrolliert wird wie unser Trinkwasser“, so Landrat Kaul. Zusätzlich werden in Eigenkontrolle wöchentlich unangekündigt mikrobiologische Kontrollen  der Brunnen, Hochbehälter und Gewinnungsanlagen durch das Labor Johann durchgeführt. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Überwachung (Gesundheitsamt Neuwied ), des Wasserversorgers (Kreiswasserwerk) und der Untersuchungsstelle sind der Garant für die hohe Qualität des Trinkwassers. Dazu Udo Engel: "Wann und wo diese Eigenkontrollen durchgeführt werden bestimmt Frau Johann selbst. Weder Eigentümer noch Betriebsführer kennen Ort und Uhrzeit." Damit ist eine unabhängige Qualitätsüberwachung durch das Labor gewährleistet. Analog wie bei Kreiswasserwerk und Stadtwerke Neuwied wird auch bei den anderen Versorgern im Kreis Neuwied verfahren. Dazu Landrat Rainer Kaul: "Immerhin werden im Kreis Neuwied jährlich ca. 11 Mio. Kubikmeter Trinkwasser gefördert. Dies bedarf schon einer besonderen Überwachung. Und zweifellos haben wir im Kreis Neuwied eine hervorragende Wasserqualität." Hierbei hat insbesondere die Trinkwassergewinnung aus dem Engerser Feld eine außerordentlich große Bedeutung. Immerhin werden von hier aus rd.140.000 Einwohner mit Trinkwasser versorgt - Wasser, welches keinerlei Aufbereitung bedarf.

 

Der Landrat dankt allen, die sich um die Förderung von Trinkwasser und der Sicherstellung der Versorgung verdient machen.

 

In den nächsten Wochen werden wieder sog. periodische Untersuchungen durchgeführt. Diese werden dann, wie die Trinkwasserverordnung es vorsieht, sowohl in der Presse als auch im Internet unter www.swn-neuwied.de veröffentlicht.

 

Foto (v.l.n.r.): Beate Johann (Labor für Lebensmittel- u. Umweltanalytik Neuwied), Werner Meurer (Kreiswasserwerk), Gesundheitsaufseher Rüdiger Knieper, Betriebsleiter Udo Engel und Landrat Rainer Kaul.