Bundesverdienstkreuz am Bande für verdiente Linzer Bürgerin
Edith Plättner (3.v.l.) aus Linz erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Verleihung fand im Rahmen einer Feierstunde bei der Präsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Dagmar Barzen (2.v.r.), in Koblenz statt. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben Landrat Rainer Kaul (2.v.r.) und Verbandsbürgermeister Hans-Günter Fischer (rechts) auch SPD-Stadtratsfrantionsvorsitzender Dieter Lehmann (links) und der Beigeordnete der Stadt Linz, Ernst Peichl.
In Jahrzehnte langen kommunalpolitischen Tätigkeiten hat sich Frau Plättner, die seit 1964 Bürgerin der Stadt Linz/Rhein ist, um die Stadt und Verbandsgemeinde Linz/Rhein sowie den Landkreis Neuwied große Verdienste erworben. Hervorzuheben ist ihr Einsatz im sozialen Bereich, der Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten ist. U. a. liegt ihr die persönliche Betreuung von Altenheimbewohnern, Krankenbesuche und die Unterstützung von Hilfesuchenden sowie sozial Schwachen am Herzen.
Das ehrenamtliche Engagement von Frau Plättner begann zu einer Zeit, als es noch eher ungewöhnlich war, dass sich eine Hausfrau in einer Kleinstadt politisch betätigte: Mitte der 70er Jahre zunächst im Ortsverein der SPD, einige Zeit später wurde sie in den Stadtrat gewählt, dem sie noch immer angehört. Auch dem Verbandsgemeinderat gehört sie seit vielen Jahren an. In den 80er Jahren war sie Mitglied des Kreistages des Kreises Neuwied.
Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich besonders für sozial schwache Bürger ein, hilft tatkräftig und pragmatisch. Da sie sofort praktische und unkomplizierte Lösungen zu allem findet, ist sie deshalb für viele Bürger der Stadt seit vielen Jahren eine der ersten Ansprechpartnerinnen, wenn es um soziale und menschliche Belange geht.
Als langjährige Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Linz hat sie sich in besonderer Weise für ältere Mitbürger eingesetzt, Zivildienstleistende betreut und ein Lager mit Gebrauchtmöbeln aufgebaut, die sozial schwachen Mitbürgern zur Verfügung gestellt werden konnten.
Ihr besonderes Engagement als Vorsitzende des Sozialausschusses galt immer dem Seniorenheim der Stadt Linz, um dort für Angestellte und Bewohner ein gutes Arbeits- und Wohnklima zu schaffen.
Aber nicht nur die Sozialpolitik liegt ihr am Herzen, sie war lange Jahre im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse Linz tätig und hat den Weg in die Fusion mit der Kreissparkasse Neuwied begleitet. In der letzten Zeit galt ihr Engagement der Schaffung einer Ganztagsschule in Linz. Gerade auch bei Jugendlichen und jungen Familien genießt sie ein hohes Ansehen. In Linz und weit darüber hinaus kennt sie jeder als „Anwältin des kleinen Mannes“.


