Derzeit keine Geruchsbelästigung durch MBA Linkenbach - Ursachenforschung geht weiter
„Die Wirksamkeit der Maßnahmen und die täglichen Geruchskontrollen im Umfeld der Deponie und Mechanisch-Biologischen-Anlage (MBA) in Linkenbach greifen nachweislich,“ so der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. „Die Auswertung der Kontrollfahrten und der Anrufer-Hotline zeigt, dass es seit dem 20.10.2008 nur zu einer Geruchswahrnehmung im Zusammenhang mit der MBA im Bereich Gierend kam,“ so Hallerbach weiter. Diese wurde im Rahmen einer Kontrollfahrt durch die Kreisverwaltung eindeutig identifiziert und der MBA zugeordnet.
„Bei weiteren drei Anrufen auf der Hotline stammten die gemeldeten Geruchsbelästigungen entweder eindeutig aus anderen Quellen oder es war kein Zusammenhang mit der Abfallbehandlungsanlage erkennbar,“ resümierte Hallerbach die derzeit positive Situation.
Die Kreisverwaltung hatte vereinbarungsgemäß die Bürgermeister der umgebenden Gemeinden in einem Erfahrungsaustausch informiert, die sich ebenfalls zufrieden zeigten. Um die Ursachen künftiger Geruchsproblematiken weiter einzugrenzen und endgültig zu lösen, sind laut Abfallwirtschaft weitere Maßnahmen geplant.
So werde eine zusätzliche Windmessanlage bei der Nachrottehalle installiert und die Ermittlung der Geruchsquellen mittels sogenannter Rasterbegehungen durch geschultes Personal optimiert. Auch eine eventuelle Verlängerung der Intensivrottedauer stehe im Rahmen der angestrebten Betriebsoptimierung auf dem Prüfstand. Ein weiterer Schwerpunkt liege in der Analyse und Optimierung der Behandlungsprozesse. „Hier arbeiten wir mit Hochdruck an einer Weiterentwicklung der Abfallbehandlungsanlage hin zu einer höheren Wertschöpfung, die neben der Wirtschaftlichkeit auch eine regionale industrielle energetische Verwertung des Restmaterials zum Ziel habe,“ so Achim Hallerbach.

