Süwag Energie AG unterstützt Landkreis Neuwied und Verbandsgemeinden bei der Reduzierung von Treibhausgasen und der Senkung der Energiekosten - Energiesparcheck für öffentliche Nichtwohngebäude im Landkreis Neuwied - bereits 123 Energieausweise ausgestellt
Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Beiratssitzungen informierte die Süwag Energie AG die Mitglieder über den aktuellen Stand des im vergangenen Jahr gestarteten Energieeffizienzprogramms des Energiedienstleisters. Bisher hat die Süwag Energie bereits rund 320 000 Euro für die Ausstellung von Energieausweisen für öffentliche Nichtwohngebäude im Landkreis Neuwied investiert. Landrat Rainer Kaul begrüßt es, dass bereits 123 Liegenschaften (öffentliche Nichtwohngebäude) in den Verbandsgemeinden Asbach, Bad Hönningen, Dierdorf, Linz, Puderbach, Rengsdorf, Unkel und Waldbreitbach sowie einige kreiseigene Liegenschaften einem „Energiesparcheck“ unterzogen wurden.
„Ich bin dankbar, dass die Süwag sich auf diesem Sektor finanziell engagiert. Durch diese Hilfe bekommen sowohl der Landkreis als auch die Verbandsgemeinden wichtige Hinweise auf den energetischen Zustand ihrer Liegenschaften. Ferner dienten die Untersuchungen bereits als wertvolle Grundlage für die zielgenaue Antragstellung für Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket-II-Programm“, so Kaul.
Im Rahmen ihres Rathäuserprogramms fördert die Süwag Energie AG die Erstellung von bedarfs- und verbrauchsorientierten Energieausweisen für öffentliche Nichtwohngebäude. Dabei werden 85 Prozent der Kosten vom Energiedienstleister übernommen, 15 Prozent trägt die jeweilige Verbandsgemeinde bzw. der Landkreis. Ziel des Programms der Süwag Energie ist, Verbandsgemeinden und Landkreise für die Möglichkeiten der Energieeinsparung zu sensibilisieren und sie bei der Umsetzung der Energieeffizienzvorgaben der EU zu unterstützen. Denn im Rahmen der EU-Verpflichtung sollen die Treibhausgase bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Nach Einschätzung des Bundesbauministers Wolfgang Tiefensee könnten alleine durch energetische Gebäudesanierungen bis zum Jahr 2020 rund 20 Millionen Tonnen CO2 eingespart und zugleich die Energiekosten um insgesamt 40 Milliarden Euro gesenkt werden.
Der Energieausweis gibt Auskunft über den Energieverbrauch pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr, ähnlich wie man es bereits von Energieeffizienzklassen bei Haushaltsgeräten kennt. Außerdem enthält er Empfehlungen für Modernisierungsmaßnahmen, die aber für die Verbandsgemeinden und Landkreise keine Verpflichtung darstellen. Möchte die Verbandsgemeinde oder der Landkreis energieeffiziente Modernisierungsmaßnahmen umsetzen, dann unterstützt die Süwag Energie sie dabei. Des Weiteren bietet der Energieausweis Referenzwerte, die eine Vergleichbarkeit entweder hinsichtlich des Energieverbrauchs (Verbrauchsausweis) oder des Energiebedarfs (Bedarfsausweis) mit anderen Gebäuden ermöglicht. Für öffentliche Nichtwohngebäude ab einer Nutzfläche von 1 000 Quadratmetern muss dieser energetische Nachweis ab 1. Juli 2009 vorliegen. Der Energieausweis hat eine Gültigkeit von zehn Jahren.
Ziele dieser Energieausweispflicht für Gebäude (Energieeinsparverordnung vom 27. Juni 2007) sind die Umsetzung der EU-Vorgaben, die Vergleichbarkeit der „zweiten Miete“ und die Gebäude-eigentümer zu energetisch wirksamen Modernisierungen von Bestandsgebäuden zu motivieren.
Bild: Süwag Niederlassungsleiter Christoph Eifel und Landrat Kaul präsentieren den aktuellen Stand des Energieeffizienzprogramms des Energiedienstleisters im Landkreis Neuwied. Mit im Bild von links nach rechts: Walter Weinbach, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm; Rainer Dillenberger, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rengsdorf; Jost Geweke, Vertriebsvorstand der Süwag Energie AG; Dr. Klaus-Peter Balthasar, Vorstandsvorsitzender der Süwag Energie AG und Süwag-Beiratsmitglied Werner Wittlich (MdB).


