„Westerwälder Bläsersommer 2009“ - Drei Landkreise organisieren gemeinsam Kultur -Sternmarsch: Linz rüstet sich für musikalische Großveranstaltung am 27. Juni
Linz, die bunte Stadt am Rhein, rüstet sich für ein außergewöhnliches musikalisches Event mit überregionaler Bedeutung. Mit einem großen Open-Air-Konzert wird der diesjährige Bläsersommer, eine Gemeinschaftsinitiative der drei Landkreise Altenkirchen, Westerwaldkreis und Neuwied eine Woche nach der feierlichen Eröffnung durch die Bläsergottesdienste in Daaden, Kirburg und Urbach an den Start gehen. Der diesjährige Sternmarsch des Westerwälder Bläsersommers wird am 27. Juni in Linz stattfinden. Insgesamt werden sich 13 Vereine mit über 500 Musikern aus den drei Landkreisen Altenkirchen, Westerwald und Neuwied am Sternmarsch beteiligen und am Buttermarkt, auf dem Burgplatz sowie dem Marktplatz ein abwechslungsreiches Programm bieten, das seinen Höhepunkt in einem Großen Zapfenstreich zum Ende der Veranstaltung findet.
Die Innenstadt von Linz mit ihren malerischen Fachwerkhäusern, Gassen und Plätzen bietet dafür eine ideale Kulisse. Dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, hier ist neben der künstlerischen Planung durch die drei Kreismusikverbände insbesondere die Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft Linz zu nennen, welche die Organisation vor Ort übernommen hat, hoffen die Verantwortlichen allen Gästen ein unvergessliches musikalisches Programm bieten zu können.
Landrat Rainer Kaul, Stadtbürgermeister Adi Buchwald, Kreismusikverbandvorsitzender Hermann-Josef Esser und Stadtmarketingchef Thomas Herschbach stellten das Programm für den 27. Juni nun vor.
Mit dem Projekt Bläsersommer geschieht etwas Einmaliges im nördlichen Rheinland-Pfalz: Die drei Landkreise Westerwald, Altenkirchen und Neuwied haben eine verstärkte Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet vereinbart. Und es soll nicht nur bei hehren Worten und blumigen Absichtserklärungen bleiben, sondern es sollen auch die entsprechenden Taten folgen. Der „Westerwälder Bläsersommer 2009“ (21. Juni bis 6. September 2009) wird in allen drei Landkreisen, die alle Teil des geografischen Westerwaldes sind, über kleine und große Bühnen gehen.
Geboren wurde die Idee des „Westerwälder Bläsersommers“ bereits vor einigen Jahren während eines Brainstormings zur „Agenda 21“ und der Fragestellung: „Was könnte denn Nachhaltiges auf kulturellem Gebiet im Westerwaldkreis getan werden?“ Als man die kulturelle Habenseite der Region abklopfte, stieß man schnell auf die 2.000 aktiven Musiker in über 50 Musikvereinen, die auf recht hohem Niveau musizieren. Für diese müsste man doch unbedingt etwas tun und auch stärker einem breiteren Publikum präsentieren, lautete der einhellige Befund. Es sollte eine Kombination aus Konzerten mit bekannten Blasmusikensembles, einer Selbstdarstellung der Musikvereine sowie Workshops und Meisterkursen sein, die zur musikalischen Qualitätsverbesserung und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls beitragen können.
Schließlich wurde die Idee geboren, den Westerwälder Bläsersommer auf alle drei Kreise (Westerwaldkreis sowie die Kreise Neuwied und Altenkirchen), die zum geografischen Westerwald gehören, auszudehnen. Ein Novum in der rheinland-pfälzischen Kulturlandschaft: Drei Landkreise verlassen ihre engen Grenzen und auch Sichtweisen und organisieren gemeinsam Kultur. Dass das nicht ganz einfach werden würde, war allen Beteiligten von Anbeginn an klar. Doch je mehr das Programm des „Westerwälder Bläsersommer 2009“ Gestalt und Form annahm, nahm auch der Enthusiasmus und Optimismus der Organisatoren zu, eine anspruchsvolle Demonstration traditioneller und moderner Blasmusik zu präsentieren.
Weitere Informationen über Programm, Termine, Veranstaltungsorte gibt es im Internet unter www.blaesersommer.de und in den übrigen Medien.


