Der Alltag mit demenzkranken Menschen - Veranstaltungsreihe "Irrwege verstehen" am 7. Oktober 2009
Mehr als 5 % der über 65-jährigen in Deutschland sind dementiell erkrankt. Bei den über 90-jährigen sind es sogar mehr als 30 Prozent, die an einer mittelschweren oder schweren Demenzerkrankung leiden. Dies heißt, dass der Hauptrisikofaktor für eine Demenzerkrankung das Alter ist. Damit ist davon auszugehen, dass angesichts der steigenden Lebenserwartung in Deutschland auch die Zahl der demenzkranken alten Menschen weiter ansteigen wird. Eine Demenzerkrankung bedeutet für alle Beteiligten große Herausforderungen und Belastungen. Für das soziale Umfeld -Angehörige und Freunde- stellt sich die Frage, welche Therapiemöglichkeiten vorhanden sind und wie Hilfen und Entlastung organisiert werden können.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Irrwege verstehen" steht daher der „Alltag mit einem demenzerkrankten Menschen“ im Mittelpunkt. Als Gesprächspartner konnte Reinhard Fröder, Leitender Oberarzt des Marienhaus-Klinikums St. Antonius in Waldbreitbach gewonnen werden. Er wird über Risikofaktoren, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten informieren. Ferner wurden Vertreterinnen und Vertreter des Netzwerkes Demenz im Landkreis Neuwied eingeladen. Vorgestellt werden Informations- und Hilfsangebote, die im Landkreis Neuwied von den verschiedenen Diensten und Einrichtungen bei Demenzerkrankungen angeobten werden. Die Veranstaltungsteilnehmer haben darüber hinaus die Möglichkeit, an Informationsständen direkt Kontakt mit den Diensten im Landkreis Neuwied aufzunehmen.
Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam von der Volkshochschule Neuwied, dem Förderverein gemeindenahe Psychiatrie sowie der Psychiatriekoordinationsstelle des Landkreises Neuwied durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet statt: Volkshochschule Neuwied, Heddesdorfer Straße 33, Mittwoch, 7. Oktober 2009, 18.00 Uhr. Infos: 0 26 31 / 803-732 (Dr. Kettler) oder 0 26 31 / 89 89-20 (Frau Meinhardt-Bocklet).


