Fortbildungsveranstaltung für ehrenamtliche Betreuer durchgeführt

 

Als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement hat die Betreuungsbehörde Neuwied zusammen dem Betreuungsverein der AWO, dem Betreuungsverein des SKFM sowie dem Betreuungsverein Linz auch in diesem Jahr eine Fortbildungsveranstaltung für die ehrenamtlichen Betreuer im Forum Antoniuskirche in Waldbreitbach durchgeführt. Die Veranstaltung, die bereits zum 15. Mal stattfand und von mehr als 90 Teilnehmern besucht wurde, stand unter dem Motto „Der Betreuer zwischen Macht und Ohnmacht“.


 

Der Gesetzgeber hat den Betreuern aufgetragen, sich bei der Ausübung seiner Tätigkeit an dem Wohl und den Wünschen des Betreuten zu orientieren. Die Umsetzung dieser Maßgabe sieht manchmal einfacher aus als sie sich im Einzelfall darstellt; stößt man hierbei doch nicht nur an Grenzen, die der Gesetzgeber oder außenstehende Dritte (z.B. Angehörige, Behörden, oder andere Institutionen) aufgezeigt werden. Mitunter hat auch der Betroffene andere Vorstellungen, was für sein Wohlergehen gut ist und was nicht, und wehrt sich gegen die Vorschläge seines Betreuers, obgleich sie objektiv richtig sind. Um all diese Fragestellungen ging es.

 

Nach der Begrüßung durch den Leiter der Sozialabteilung des Landkreises Neuwied, Franz-Robert Herbst, und einer Gedenkminute für die verstorbene Kollegin der Betreuungsbehörde, Ursula Philipp, führten die beiden Vormundschaftsrichterinnen, Frau Grunenberg vom Amtsgericht Neuwied und Frau Wolters vom Amtsgericht Linz mit einem Referat in das Thema ein. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in einer von drei Kleingruppen das Thema weiter zu vertiefen. Hierbei standen Herr Jürgen Borniger, Geschäftsführer der AWO Sucht gGmbH, Frau Eva Neef, AWO Beratungsstelle Demenz Koblenz, sowie die beiden Mitarbeiter der Betreuungsvereine der AWO und des SKFM, Axel Hillenbrand und Bernhard Lahr, als Gruppenleiter zur Verfügung.

 

Infos gibt es bei Franz-Robert Herbst, Tel. 02631-803346.