Kreisjugendamtsleiter Volker Frohneberg verabschiedet

 

Der langjährige Leiter des Kreisjugendamtes Neuwied, Volker Frohneberg (3.v.l.), wurde von Landrat Rainer Kaul (links) im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Seit 13 Jahren oblag Frohneberg die Leitung des Jugendamtes, welches für alle Belange der Jugendhilfe in den Verbandsgemeinden im Kreis Neuwied zuständig ist. Bei der Verabschiedungsfeier skizzierte Frohneberg noch einmal die Stationen seiner beruflichen Karriere.

Bild: Die besten Wünsche für den weiteren Lebensweg und verdienten Ruhestand erhielt Frohneberg vom Ersten Kreisbeigeordneten und Jugendamtsdezernenten Achim Hallerbach (rechts), Büroleiter Manfred Thran (3.v.r.) und der Personalratsvorsitzenden Eva Pfeiffer. Neuer Leiter des Kreisjugendamtes ist Frohnebergs langjähriger Stellvertreter Jürgen Ulrich (2.v.r.), der sich auch für die bisherige gute Zusammenarbeit bei seinem Kollegen bedankte.

 

Vor seinem Studium der „Sozialen Arbeit“ war er als Bankkaufmann tätig.
Nach seinem Studienabschluss startete er dann 1974 seine zweite berufliche Laufbahn bei der Kreisverwaltung Neuwied, wo er zunächst ein so genanntes Berufsanerkennungsjahr absolvierte und dann seine Festanstellung fand.

 

In der Folgezeit war er in der Abteilung Jugend und Familie in den unterschiedlichsten Aufgabenfeldern tätig, u.a. erstellte er den Kreisjugendplan. 1983 wurde ihm die Leitung des Sozialen Dienstes und die Stellvertretende Amtsleitung übertragen. 1996 übernahm er die Leitungsfunktion beim Kreisjugendamt.

 

Unter seiner Federführung wurde u.a. das Spektrum der „Hilfe zur Erziehung“ durch die Einführung der ambulanten Hilfearten und ein nachhaltiges Kinderschutzsystem entwickelt, bevor dies auch später in der jeweiligen Gesetzgebung Berücksichtigung fand. Ergänzend dazu erfolgte auch eine Veränderung der Methoden der Sozialarbeit in geeigneten Problemfeldern weg von der Bevormundung der Familien durch öffentliche Fürsorge, hin zur Entwicklung von Strategien zur „Hilfe zur Selbsthilfe“ durch intensive Beratung und Begleitung. Kinder- und Jugendhilfe verstand er immer als Teilaspekt einer großen globalen Friedensarbeit. In Konfliktlagen adäquate Lösungswege aufzuzeigen, eine Lebenswelt anzustreben, in der auf Gewaltanwendung in privaten und öffentlichen Bereichen verzichtet wird und damit physische und psychische Verletzungen vermieden werden, dies entsprach weitgehend der Grundintention seines Denkens und Handelns.

 

Einen wesentlichen Teil seiner Aufgaben bestand in der Schaffung von ausreichenden Kindertagesstätten und -plätzen. Ferner nahm die Schaffung von hauptamtlichen Jugendpflegern im Kreisgebiet einen breiten Raum ein.

 

Die besten Wünsche für den weiteren Lebensweg und verdienten Ruhestand erhielt Frohneberg vom Ersten Kreisbeigeordneten und Jugendamtsdezernenten Achim Hallerbach (rechts), Büroleiter Manfred Thran (3.v.r.) und der Personalratsvorsitzenden Eva Pfeiffer. Neuer Leiter des Kreisjugendamtes ist Frohnebergs langjähriger Stellvertreter Jürgen Ulrich (2.v.r.), der sich auch für die bisherige gute Zusammenarbeit bei seinem Kollegen bedankte.