Das Kommunale Haushaltsrecht fand großes Interesse
Mit Wenig Viel bewirken wird auch in Zukunft der Leitgedanke vieler Ortsgemeinden sein. In den letzten Jahren wurde nach und nach ein neues Haushaltsrecht eingeführt, das die Kassen zwar nicht voller macht aber für mehr Transparenz sorgen soll. Die sogenannte DOPPIK, die kaufmännische DOPPelte Buchführung in Konten, war Thema des letzten Kommunalpolitischen Seminars für Ratsfrauen in Rengsdorf, das von den Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Neuwied gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule für die weibliche Mandatsträgerinnen und interessierte Frauen angeboten wurde.
Die Referentin Monika Gräf, stellv. Leiterin der Kämmerei der Stadt Neuwied, stellte die neue Haushaltssystematik vor und konnte erste Fragen der Ratsfrauen, die zum Teil mit ihren Haushaltssatzungen angereist waren, beantworten. „Uns ist es wichtig, dass die Ratsfrauen die Haushaltssatzungsentwürfe lesen können und wissen auf was in der Ratspraxis zu achten ist, wenn es um Investitionen, Zuschüsse oder Pflichtausgaben geht. In vielen Gemeinden starten nun die Haushaltsberatungen, was insbesondere für neue Ratsmitglieder nicht einfach ist“, erläutert Monika Edling, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Rengsdorf. „Unser Ziel ist es, dass die Ratsfrauen wissen, wen sie fragen können und dass sie ein Netzwerk über die Partei- und Gremiengrenzen hinweg aufbauen“, ergänzt Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen in der Stadt Neuwied und den Verbandsgemeinden seit vielen Jahren diese wohnortnahe und stark praxisbezogenen Seminare für Ratsfrauen anbietet. Das nächste Angebot findet am 20. März 2010 in Linz zum Themenkomplex „Gebührenordnung und Beitragsrecht“ statt.
Informationen zu den Seminaren erhalten Sie bei den Gleichstellungsbeauftragten vor Ort oder bei der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, sowie der Kreisvolkshochschule.
Doris Eyl-Müller, Tel.: 0 26 31 – 803 410 oder doris.eylmueller@kreis-neuwied.de.


