Raffaele Zampella ist neuer Vorsitzender der Beirates für Migration und Integration im Landkreis Neuwied - Mitbestimmung und Partizipation wichtigste Grundlage
Der 15-köpfige neue Beirat für Migration und Integration hat seine Arbeit am aufgenommen. Unter dem Vorsitz von Landrat Rainer Kaul wurde die konstituierende Sitzung des Beirates feierlich mit der Verabschiedung der bisherigen Mitglieder des Ausländerbeirates begonnen. Erst dann konnten die Mitglieder zur Wahlurne schreiten und Vorsitzenden und Stellvertreter wählen. Neuer Vorsitzender ist der Neuwieder Raffaele Zampella, ihm zur Seite stehen Dilorom Jacka aus Bad Hönningen, Hüseyin Cakir aus Neuwied und Elisabeth Bröskamp aus Windhagen.
Aus den Reihen der Mitglieder wurde die Erweiterung der bisherigen zwei Stellvertreterposten für sinnvoll gehalten, um als Vorstand den Vorsitzenden besser unterstützen und sich untereinander besser abstimmen zu können, was auch die Zustimmung des Gremiums fand. Nach den Wahlmodalitäten übergab Landrat Kaul dem neu gekürten Vorsitzenden die Sitzungsleitung und gratulierte sehr herzlich. Nicht nur Frau Kroppach, sondern auch Raffaele Zampella sei von Anfang an ununterbrochen dabei gewesen, seitdem der Landkreis Neuwied zum ersten Mal im Jahre 1994 einen Ausländerbeirat eingerichtet hatte, würdigt Landrat Rainer Kaul das bisherige vielfältige Engagement von Zampella insbesondere in Stadt- und Kreisausländerbeirat sowie anderen Gremien, wie dem Jugendhilfeausschuss. „Raffaele Zampella ist auch gleichzeitig als Stellvertreter im Beirat für Migration- und Integration der Stadt Neuwied vertreten, während der in unserem Gremium ausgeschiedene Ilhan Sandayuk neuer Chef im Beirat der Stadt Neuwied ist. Damit sind gute Voraussetzungen für die kommenden fünf Jahre geschaffen, um die Arbeit beider Beiräte künftig noch besser zu vernetzen“, freute sich Landrat Kaul und wies darauf hin, dass so verschiedene Arbeitsschwerpunkte in Stadt und Kreis gesetzt und eine Arbeitsteilung abgesprochen werden könne, um die Arbeit so effektiv und nutzbringend für beide Beiräte zu gestalten. Bereits am 4. März treffen sich die Beiratsmitglieder erneut, um ihre Arbeitsschwerpunkte, die bei der konstituierenden Sitzung nur ansatzweise angesprochen werden konnten, ausführlich zu erörtern, um einen Handlungsrahmen für die kommenden Jahre zu erstellen.


