Existenzgründung – Frauen machen mobil
Vom Wunsch zur Wirklichkeit ist der Weg weit, zumal, wenn es um die Existenzgründung geht. Und Vieles gilt es weit vorher zu klären. Dies beginnt bei der Frage, ob die Qualifikation ausreicht und ob die Familie mitspielt. Reicht das Zeitkontingent und sind Sie fit? Sind Sie bereit, mehr als 40 Stunden in der Woche zu arbeiten. Gibt es einen Markt für das Produkt? Wenn dies alles geklärt ist, kann evtl. eine Beratung über Kredite, Sicherheiten und Betriebsformen beginnen.
Einen Überblick über den Weg in die Selbstständigkeit zeigte der Workshop „Existenzgründung“ im Rahmen der Landeskampagne „Plan W – Wiedereinstieg hat Zukunft“, der in Asbach stattfand. „Wir beteiligen uns an der Landeskampagne mit insgesamt neun Veranstaltungen in Stadt und Landkreis Neuwied um Frauen Perspektiven zu eröffnen“, erläutert Susanne Christ, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Asbach, stellvertretend für die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises. Die Landeskampagne wird auch unterstützt von den Arbeitsagenturen.
„Die Beratung ist das A und O!“, betonte Erika Leyh von der Handwerkskammer Koblenz, die als Referentin das Seminar leitete. „Ob Neugründung, Betriebsübernahme, Franchising, Beteiligung oder Gründung im Nebenerwerb, eine gute Vorbereitung ist wichtig. Die Kammern (Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer), die Agentur für Arbeit, und das Finanzamt bieten Beratungen für Existenzgründer(innen) an, die unbedingt genutzt werden sollten!“
Konkret mit Checklisten, aber auch mit kritischen Fragen zeigte Erika Leyh den Weg in die Selbstständigkeit auf.
Die nächste Veranstaltung im Rahmen von „Plan W - Wiedereinstieg hat Zukunft“ findet am 24. April 2010 in Linz zum Thema „Kompetenzen aus Familienarbeit und Ehrenamt: ein beruflicher Erfolgsfaktor“ statt. Weitere Informationen hierzu erhalten Sei bei Gisela Kretzer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Neuwied, Tel. (0 26 31) 34 78 13 oder bei Astrid Thol, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Linz, Tel. (0 26 31) 802 – 608 oder (0 26 44) 98 19 84.


