Neuer Naturschutzbeirat beim Kreis gebildet - Kurt Milad bleibt Vorsitzender des Beirates

 

Bei der Naturschutzbehörde des Kreises Neuwied wurde ein neuer Naturschutzbeirat berufen. Ein Beirat für Naturschutz ist bei jeder Naturschutzbehörde im Lande zu bilden. Er soll aus Personen bestehen, die auf dem Gebiet des Naturschutzes und der Landschaftspflege oder in einer der hierfür  bedeutsamen Grundlagendisziplinen Fachkenntnisse besitzen. Hier kommen z. B. Biologie, Geologie, Hydrologie, Meteorologie, Ökologie, Humanmedizin in Betracht.

Das Foto zeigt den 1. Beigeordneten Achim Hallerbach mit den Beiratsmitgliedern Carl Fürst zu Wied, Verbandsbürgermeister Wolfgang Kunz, Forstdirektor Kurt Milad, Dr. Paul Bergweiler, Gerd Hasbach, Torsten Loose, Lucia Preilowski, Günter Runkler, Paulhorst Kann - es fehlt: Günter Hahn, und die stellvertretenden Mitglieder Verbandsbürgermeister Werner Grüber, Dr. Karin Kübler, Arnd Faulenbach, Robert Klein, Karl-Heinz Broska und Oliver Meier. Es fehlen: Dieter Stein, Stefan Kolling, Bernd Wisser, Manfred Stockhausen

 

Dem Beirat obliegt die Aufgabe, die Behörde fachlich zu beraten und ggf. erforderliche Maßnahmen der Landespflege anzuregen. Dem entsprechend ist er von der Behörde über wesentliche Entscheidungen zu unterrichten.

 

Der Naturschutzbeirat im Kreis Neuwied setzt sich aus zehn Mitgliedern und zehn Stellvertretern zusammen. Über die Zusammensetzung schreibt eine Rechtsverordnung vor, dass fünf der Mitglieder und die jeweils zugeordneten Stellvertreter von den anerkannten Naturschutzverbänden vorgeschlagen werden. Ein gemeinsamer Vorschlag kommt den drei kommunalen Spitzenverbänden zu und je ein weiterer Vorschlag stammt von der Landwirtschafts- sowie der Industrie- und Handelskammer.

 

Die vorgesehenen Mitglieder und ihre Stellvertreter werden hiernach vom Leiter der Naturschutzbehörde in den Beirat berufen. Für die in diesem Frühjahr zu Ende gehende fünfjährige Amtsperiode wurde die Berufung des neuen Naturschutzbeirates vom 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach vorgenommen.

 

Milad wandte sich mit einem Rückblick und einer Vorschau auf künftige Arbeitsthemen an die Versammelten, sodann erläuterte Hallerbach die rechtlichen Grundlagen des Naturschutzbeirats und führte in die gesetzlichen Aufgaben des Beirates sowie die Pflichten der Beiratsmitglieder ein, bevor er zum Berufungsakt schritt.

 

Dem neuen Beirat, dessen Amtsperiode fünf Jahre währt, gehören an:

Wolfang Kunz, Paulhorst Kann, Günter Runkler, Kurt Milad, Lucia Preilowski, Günter Hahn, Torsten Loose, Gerd Hasbach, Carl Fürst zu Wied, Dr. Paul Bergweiler.

 

Die neuen Beiratsmitglieder stellten sich und ihren naturfachkundlichen Hintergrund sowie ihre zum Teil seit Jahrzehnten gepflegten naturschützerischen Schwerpunkte vor.  Bei der folgenden Wahl des Vorsitzenden wurde Forstdirektor Kurt Milad, seit 20 Jahren sowohl Mitglied als auch Vorsitzender des Beirates, einstimmig wiedergewählt. Als Stellvertreter wurde Torsten Loose gewählt. Wolfgang Kunz wurde in das Amt des Schriftführers gewählt. Der Beirat bildete einen Ausschuss, den sog. Filterausschuss, der künftig aus den Herren Milad, Hahn, Loose und Dr. Bergweiler besteht. Ferner gab sich der Beirat eine neue Geschäftsordnung.