Entwarnung in der Kapellenstraße – Kein Wespenalarm
Eine besorgte Neuwieder Bürgerin meldete sich bei der Kreisverwaltung. Sie hatte auf dem Bürgersteig in der Kapellenstraße zwischen den Platten Wespen und kleine Erdhäufchen entdeckt und befürchtete nun, dass vor allem Kinder gestochen werden könnten. Reiner Schulz von der Unteren Naturschutzbehörde und der Biotopbetreuer Günter Hahn sahen sich die Sache vor Ort an. Günter Hahn: „Es handelt sich um eine Grabwespe, den sog. Bienenwolf, der für Menschen ungefährlich ist“.
Ihre Nester befinden sich i.d.R. in besonnten Steilflächen wie Sandgruben oder auch Sandflächen z.B. in Gärtnereien und manchmal auch zwischen Plattenfugen. In der Vergangenheit wurde diese Wespenart von den Imkern bekämpft, da sie sich auf den Fang von Arbeiterinnen der Honigbiene spezialisiert hatte. „Heute“, so Schulz, „ ist diese Wespenart sehr selten und geschützt. Eine Bekämpfung, die auch nicht nötig ist, ist nicht erlaubt.“


