Integration ist eine Querschnittsaufgabe - Alle müssen etwas dazu beitragen

 

„Eine erfolgreiche Integration in der Kommune entsteht nicht durch gut gemeinte Appelle, sondern sie ist Folge eines gemeinsamen und partnerschaftlichen Miteinanders und integrationsfördernder Rahmenbedingungen,“ betonten Sozialministerin Malu Dreyer und Innenminister Karl Peter Bruch bei der Eröffnung des 2. Kommunalen Gipfels-Integrationsforum in Mainz. Zahlreiche Gäste aus Kommune, Verwaltung und Ehrenamt, die mithelfen, die gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit von Migrantinnen und Migranten zu verbessern, waren in die Mainzer Staatskanzlei gekommen, um sich über Unterstützungsmöglichkeiten des Landes und ihre eigenen Möglichkeiten, in der Kommune Einfluss zu nehmen, zu informieren. Darunter war auch eine Delegation aus dem Kreis Neuwied.

Bild: Arbeiten gut zusammen: Von links nach rechts: Lothar Kasper, Regionalkoordinator des Bundesamtes für Migration und Integration und für den Landkreis Neuwied zuständig, Herbert Woidtke, berufenes Mitglied Stadt- und Kreisbeirat, Integrationsbeauftragte Stadt Neuwied Maria Johnson, Dilorom Jacka, stellvertretende Vorsitzende Kreisbeirat, Maria Weber, Landesbeauftragte, Raffaele Zampella, Vorsitzender Kreisbeirat, Andrea Oosterdyk, Geschäftsführung Kreisbeirat.

 

Insgesamt sieht die Integrationsbeauftragte des Landes Maria Böhmer, die künftige Entwicklung auf einem guten Weg und bietet den Kommunen Unterstützung bei der Verbesserung ihrer Rahmenbedingungen vor Ort an. Ebenso wie die Minister Bruch und Dreyer betont sie die Bedeutung von Sprachkenntnissen für den Bildungserfolg und die Integration. So habe beispielsweise die Neuausrichtung der Beiräte für Migration und Integration, die die bisherigen Ausländerbeiräte abgelöst haben,  erfreulicherweise bei vielen Menschen das Interesse geweckt, sich für die Integration in ihrer Gemeinde, in ihrer Kommune zu engagieren, berichtet Miguel Vicente, Geschäftsführer der AGARP, der Dachorganisation der Beiräte. Derzeit gebe es in 47 rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften Beiräte für Migration und Integration mit 457 gewählten Mitgliedern, 77 Prozent von ihnen haben sich erstmalig der Wahl gestellt. Damit das Thema Integration in die normale Rats- und Gremienarbeit einfließt und eine bessere Vernetzung mit der Kommunalpolitik stattfindet, wurden in den meisten Kommunen aus Gemeinde-, Stadt- und Kreisräten Mitglieder berufen, so Miguel Vicente weiter. Mit dieser guten Grundlage aus engagierten Persönlichkeiten könne die Integration vor Ort weiterentwickelt werden.

 

Bild: Arbeiten gut zusammen: Von links nach rechts: Lothar Kasper, Regionalkoordinator des Bundesamtes für Migration und Integration und für den Landkreis Neuwied zuständig, Herbert Woidtke, berufenes Mitglied Stadt- und Kreisbeirat, Integrationsbeauftragte Stadt Neuwied Maria Johnson, Dilorom Jacka, stellvertretende Vorsitzende Kreisbeirat, Maria Weber, Landesbeauftragte, Raffaele Zampella, Vorsitzender Kreisbeirat, Andrea Oosterdyk, Geschäftsführung Kreisbeirat.