"BusSchule" machte Station in Realschule plus Neuwied-Irlich
Ob Streitigkeiten und Platzkämpfe an Haltestellen oder im Bus, Rangeleien beim Ein- und Aussteigen: Schulkinder erleben dies oftmals täglich bei ihrer Busfahrt zur Schule. Um dabei das Risiko so gering wie möglich und die Busfahrt so sicher wie möglich zu gestalten, bietet die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen Rhein-Mosel-Bus das Projekt "BusSchule" unter dem Motto "Clever mit dem Bus fahren" an.
Der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach (2.v.li.) und der stellvertretende Schulleiter Hanßmann (1.v.li.) freuten sich, die "Busschule" an der Realschule plus in Irlich begrüßen zu können.
Nach einer theoretischen Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler durch die Lehrkräfte gab es vor Ort dann den Praxisteil. Dabei lernten die Kinder unter anderem, warum sie einen gewissen Abstand von der Bordsteinkante einhalten müssen und was ein "toter Winkel" ist. Der "Bustrainer" erklärte, warum es viel schneller und vor allem sicherer ist, wenn alle Fahrgäste sich mein Ein- Und Aussteigen an Regeln halten. Dabei machte eine Übung deutlich, dass beim Drängeln viel mehr Zeit vergeudet wird. Der "BusTrainer" beschrieb den Schülerinnen und Schülern auch, wie die Notausstiege funktionieren und wann die Nothämmer zum Einsatz kommen. Bei einer anschließenden Busfahrt erlebten die Schülerinnen und Schüler live, welche Kräfte beim Bremsen und Kurvenfahren entstehen.
"Das Projekt BusSchule leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf ihrem täglichen Schulweg. Denn hier trainieren Fachleute mit den Kindern das richtige Verhalten an der Haltestelle und im Bus," so Achim Hallerbach. "Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Projekt auch an anderen Schulen in unserem Landkreis durchgeführt würde."
Infos dazu können unter folgenden Adressen abgerufen werden:
www.ukrlp.de und www.rhein-mosel-bus.de .


