Einbruch, nein danke - Eigene Sicherheit ernst nehmen Ausgebildete Seniorensicherheitsberater geben wertvolle Tipps

 

Gerade in der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher ein leichteres Spiel, unbemerkt ins Haus einzudringen und ebenso unbemerkt zu entkommen. Polizei und die vom Präventionsreferat des Polizeipräsidiums Koblenz ausgebildeten Seniorensicherheitsberater empfehlen daher dringend, die eigene Wohnung oder das Eigenheim kritisch unter die Lupe zu nehmen und nach Sicherheitsmängeln zu forschen. Denn viele Menschen haben ihre allzu große Sorglosigkeit und Vertrauensseligkeit bereits teuer bezahlen müssen: Nicht nur dass in ihr Eigentum eingedrungen wurde und wertvolle Sachen entwendet oder gar zerstört wurden, sondern sie haben oft auch jahrelang mit den Folgen eines Einbruchs auf ihr seelisches Gleichgewicht zu kämpfen. Angstzustände, Depressionen, Schlafstörungen gehen nicht selten mit dem materiellen Schaden einher.

Einbruchschutz

 

In ihrem Vortrag „Ein sicheres Zuhause“ zeigte Andrea Oosterdyk, Seniorenbeauftragte und Sicherheitsberaterin für die Besucher des einmal monatlich stattfindenden Datzerother Bürgertreffs die zahlreichen offensichtlichen und weniger ins Auge fallenden Schwachstellen rund ums das Eigenheim auf und gab technische Hinweise und Verhaltenstipps, wie man mit einfachen Mitteln die Sicherheitslage erhöhen kann. Die Datzerother Seniorinnen und Senioren nahmen das Thema sehr ernst. Sie waren nicht nur gut informiert über die Einbrüche in der Umgebung, sondern diskutierten angeregt über ihre Vorkehrungen, die sie bisher getroffen haben. „Hier in Datzeroth haben wir noch eine gute und überschaubare Nachbarschaft, wir kennen uns und achten aufeinander. Das ist nicht selbstverständlich und wir müssen uns dieses gute Miteinander erhalten. Dies allein ist schon ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage im Ort,“ waren sich Andrea Oosterdyk, Bürgermeisterin Kirsten Hardt und Renate Nußbaum, die den Bürgertreff betreut, einig.