Für Feuerwehrleute gab es Auszeichnungen zum Jahresende

 

Mit einer Reihe von Ehrungen und Auszeichnungen konnten die Feuerwehrleute in der Verbandsgemeinde Dierdorf das Jahresende einläuten. Für ihr langjähriges Engagement im Brand- und Katastrophenschutz zeichneten der Erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach und Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking Hauptfeuerwehrmann Günter Buhr, Oberfeuerwehrmann Alfred Engel, Brandmeister Hans-Toni Günster, Löschmeister Otmar Thieser, Hauptfeuerwehrmann Hermann Pfeil sen. mit dem Goldenen Ehrenzeichen für 35-jährigen aktiven Dienst aus. Oberfeuerwehrmann Udo Kaltz und Feuerwehrmann Hermann-Josef Wiegel erhielten aus den Händen von Bürgermeister Bernd Benner und Wehrleiter Andreas Schmidt das Silberne Ehrenzeichen (25 Jahre).

Gruppenfoto

 

Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach dankte allen Wehrleuten für die Einsatzbereitschaft und wünschte viel Kraft bei der Bewältigung  ihrer Aufgaben, damit die Feuerwehr auch in Zukunft eine starke Truppe bleibt. „Neben einer modernen technischen Ausstattung muss ebenfalls eine gute Ausbildung im Fokus stehen,“ betonte Hallerbach. Ebenfalls warb er für den Erhalt der ehrenamtlichen Feuerwehrstrukturen. Solange es im Kreis noch keine Nachwuchsprobleme gebe, so bestehe auch keine Gefahr für die Zukunft der Wehren. „Eine gute Basis bietet deshalb die Jugendfeuerwehr, die im gesamten Kreis gut aufgestellt ist,“ unterstrich der 1.Kreisbeigeordnete.

 

Das Jahresabschlussfest bot gleichzeitig Gelegenheit, auf das ereignisreiche Jahr 2010 zurückzublicken. Wehrleiter Andreas Schmidt zog Bilanz von insgesamt über 230 Einsätzen. Vor allem Sturm „Xynthia“ sorgte im Februar für viele Einsätze in der Verbandsgemeinde. Ebenso forderte der der lange Winter von der Feuerwehr ständigen Einsatz. Dafür dankte auch Bürgermeister Bernd Benner den Feuerwehrleuten.

 

Lob gab es für die Wehrleute auch von Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking. Er betonte, dass sie neben ihrer Tätigkeit im herkömmlichen Sinne auch bei Einsätzen, in denen sie nicht als reine Feuerwehr gefragt seien, „Mädchen für alles“ seien.