Netzwerk gegen Gewalt: Häusliche Gewalt ist kein Schicksal

 

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen stehen am 19. November von 11.00 bis 13.00 Uhr die Mitglieder des Netzwerkes gegen Gewalt en einem Informationsstand in der Neuwieder Innenstadt interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu Gesprächen zur Verfügung. Mit dem Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen wird im Land Rheinland-Pfalz parteiübergreifend seit 1999 an der Verbesserung des Hilfesystems für Opfer von Gewalt gearbeitet.

 

Auch in Neuwied arbeiten die Beratungsstellen der Diakonie, Caritas und Lebensberatung, die Frauenvereine UTAMARA, TROTZDEM und Lichtblick, die Polizei, Evangelische Frauenhilfe und Katholische Frauengemeinschaft, Kinderschutzdienst, Gleichstellungsstellen, Jugendämter, Weisser Ring und Polizei eng zusammen, um mit ihrer Arbeit den Kreislauf der Gewalt für die Oper zu durchbrechen. Mit dem jährlichen Informationsstand soll auf das Thema aufmerksam gemacht und Wege aus der Gewalt aufgezeigt werden.

 

„Gewalt in engen sozialen Beziehungen ist kein Schicksal. Sie ist keine Privatangelegenheit aber sehr oft wiederholt und steigert sie sich. Deshalb ist es für Betroffene und für Menschen, die Betroffene kennen wichtig, dass Sie wissen wo und wie geholfen werden kann“, betont Heinz Schwarzkopf vom Weißen Ring stellvertretend für das Netzwerk.

 

Informationen zum Netzwerk und Infostand gibt es bei:

Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied, Tel.: 0 26 31 – 803 410 oder per E-Mail: doris.eylmueller@kreis-neuwied.de