Zwangsstörungen: Kontrollieren, sortieren, desinfizieren und waschen, …ohne Ende?! Neuwieder Veranstaltungsreihe „IRRwege verstehen“ am 17. November 2010 in Neuwied

 

Im Rahmen der Neuwieder Veranstaltungsreihe "Irrwege verstehen" wird am Mittwoch, den 17. November 2010 ab 18.00 Uhr in der Volkshochschule Neuwied eine Veranstaltung zum Thema Zwangsstörungen durchgeführt. Veranstalter sind die Psychiatriekoordinationsstelle des Landkreises Neuwied, das Selbsthilfenetzwerk gemeindenahe Psychiatrie e.V. sowie die Volkshochschule Neuwied. Jeder Mensch hat bestimmte Zwänge, die sein Handeln bestimmen. Dies macht es schwierig, zwischen einem normalen und einem krankhaften Verhalten zu unterscheiden. Hier hängt es von der Dauer und Häufigkeit der Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken ab, ob es sich tatsächlich um eine Erkrankung handelt.

Bild: Waschzwang

 

Zwangserkrankte Menschen leiden stark unter ihrer Erkrankung. Zwangserkrankte wollen durch bestimmte Handlungen einem unangenehmen Gefühl entgegenwirken, z.B. Anspannung, Angst oder Ekel. Die Handlungen können kurzfristig zu einer Erleichterung führen, doch sehr bald müssen die Handlungen wiederholt werden.

 

Wie äußert sich eine Zwangsstörung, welche neueren Behandlungsmethoden gibt es und wie kann der Leidensdruck der Betroffenen verringert werden? Dies sind Fragen, die in der Veranstaltung angesprochen werden. Als Gesprächspartner konnten unter anderem Dr. Christa Roth-Sackenheim, niedergelassene Fachärztin aus Andernach, Dr. Roland Nisslmüller, Psychiatrische Institutsambulanz des St. Antonius Krankenhauses in Waldbreitbach, Dipl. Psych. Friedbert Christmann aus Kastellaun sowie Helmut Dielentheis, Ansprechpartner der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen für Rheinland-Pfalz und Leiter der Selbsthilfegruppe Zwangsstörungen Koblenz-Neuwied gewonnen werden.

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Ort: Volkshochschule Neuwied, Heddesdorfer Straße 33, 56564 Neuwied. Info: VHS, Tel. 02631 /3989-0 oder Psychiatriekoordinationsstelle, Dr. Ulrich Kettler, Tel. 02631 / 803-732.