Richtfest in integrativer Kindertagesstätte des HTZ in Asbach - Hallerbach: Bedarfsausbau geht zügig voran
Der Ausbau eines flächen- und bedarfsdeckenden Kindertagesstättenangebots im Kreis Neuwied geht zügig voran. Nur wenige Wochen nach dem Spatenstich konnte nun auch an der HTZ-KiTA in Asbach bereits Richtfest gefeiert werden. Neben der Katholischen und der Evangelischen Kindertagesstätte gibt es somit künftig eine dritte Kita. Mit der neuen und integrativen Einrichtung wird die Kindergartenlandschaft in einer der größten Gemeinden im Kreis wird noch variantenreicher.
Der zuständige Erste Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent Achim Hallerbach ging beim Richtfest auf die allgemein rege Bautätigkeit im Kita-Bereich des Landkreises Neuwied ein und betonte: „Mit dem Richtfest der neuen Kindertagesstätte des HTZ hier in Asbach wird im Norden des Landkreises Neuwied ein weiterer wichtiger Bedarfsausbau vorgenommen.“
Bald soll das rund 1,15 Million Euro teure Projekt fertig gestellt sein. Planer und Bauherren gehen davon aus, dass der neue Kindergarten zum 01. Februar 2011 bezugsfertig sein wird.
Dann sollen dort nach dem Willen von Träger, Gemeinde, Kreis- und Landesjugendamt 55 Plätze entstehen für Kinder bis zum Schuleintritt. Der neue Kindergarten wird in drei Gruppen u.a. bis zu 15 Plätze für Kinder unter drei Jahren und fünf Plätze für Kinder mit Behinderung bieten.
Der Geschäftsführer des Heilpädagogisch-Therapeutischen Zentrums (HTZ) Neuwied, Wilbert Peifer, der die Gäste begrüßte sowie Bürgermeister Lothar Röser und Ortsbürgermeister Helmut Reith freuten sich über den zügigen Baufortschritt und die baldige Fertigstellung. An den Baukosten in Höhe von rund 1,15 Million Euro beteiligen sich u.a. der Landkreis mit rund 266.000 Euro und das Land mit 201.500 Euro. Hinzu kommen erwartete Landesmittel für die Baukosten der integrativen Gruppe, in der die Kinder mit Behinderung betreut werden.
„Die neue Kindertagesstätte hier in Asbach stellt eine wichtige Grundlage dar, zukünftig allen Kindern ihren Kindergartenplatz zeit- und wohnortnah zur Verfügung stellen zu können. Mit ihr wird im Norden des Landkreises Neuwied ein weiterer Lückenschluss im ländlichen Raum vorgenommen“, blickt Hallerbach optimistisch in die Zukunft.


