Werke des international bekannten Malers Werner Tübke sind nur noch bis Sonntag, 7.11.2010, im Roentgen-Museum Neuwied zu sehen

 

Rund 60 ausgewählten Gemälde, Aquarellen und Zeichnungen des bedeutenden Leipziger Malers Werner Tübke sind bis Sonntag, 7. November 2010, in einer einzigartigen Präsentation im Roentgen-Museum Neuwied unter dem Titel „Menschenbilder – Landschaftsbilder“ zu sehen. Herausragende Leihgaben von der Tübke-Stiftung und aus Privatsammlungen, hierunter Landschaftsgemälde und –aquarelle sowie Gemälde und Zeichnungen mit Porträts aus verschiedenen Jahrzehnten, wurden zusammengetragen.

 

Werner Tübke (1929-2004) zählte neben Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig zu den wichtigsten, sicher auch nicht ganz unumstrittenen Malern der DDR, insbesondere der Leipziger Schule. Populär wurde er vor allem durch das 1987 fertiggestellte Monumentalbild „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ im Panorama-Museum in Bad Frankenhausen über den Epochenumbruch in der Zeit des Bauernkrieges im 16. Jahrhundert.

 

Werner Tübke, viele Jahre Professor und Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wurde schon zu DDR-Zeiten international bekannt. Seine Werke präsentierte er in ost- und westeuropäischen Ländern, vor allem in Italien und später auch in den USA.

 

Bedeutende Museen und Galerien haben Arbeiten von ihm aufgenommen, hierunter die Neue Nationalgalerie Berlin, die Kunstsammlungen Chemnitz, die Galerie Neue Meister in Dresden, das Museum der bildenden Künste Leipzig oder das Museum am Dom in Würzburg. Neben den Nachlässen von Franz Marc, August Macke, Lovis Corinth, Karl Hofer, Otto Dix und Ernst Wilhelm Nay befindet sich im Deutschen Kunstarchiv des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg auch der schriftliche Nachlass von Werner Tübke.

 

Gefördert wird die Ausstellung vom „Kultursommer Rheinland-Pfalz“.

 

 

Ausstellungsdauer

26.09. – 07.11.2010

 

Öffnungszeiten

Di-Fr. 11-17 Uhr, Sa. Und So. 14-17 Uhr

01.11.2010 (Allerheiligen) sowie montags geschlossen