Ministerpräsident Kurt Beck würdigt Rudi Gutendorf mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
Im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz überreichte Ministerpräsident Kurt Beck vor einigen Tagen das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Rudi Gutendorf. Die Fußballlegende, welche schon viele Jahre in Neustadt/Wied wohnt, wurde für herausragende Verdienste um den Fußballsport und die Völkerverständigung ausgezeichnet. „Rudi Gutendorf hat als Botschafter des Fußballsports in einem über 50 Jahre währenden Einsatz einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung geleistet.
Foto: Peter Seydel
Seine Fußballkarriere begann er 1946 als aktiver Spieler beim SV Rengsdorf. Später wurde er unter Vertrag genommen bei der legendären TuS Neuendorf. In den Jahren seit 1954 folgten über 50 Trainerstationen in 30 Ländern von Antigua bis Zimbabwe“, würdigte Beck die Spieler- und Trainerlegende. „Noch heute ist Rudi Gutendorf fußballerisch tätig und trainiert eine Prominentenauswahl mit Wolfgang Overath, Stefan Kuntz, Horst Eckel und Lars Riedel, die Geld für karitative Zwecke sammelt. Über eine Million Euro zugunsten krebskranker Kinder sind so schon zusammen gekommen“, sagte Beck beim Überreichen des Verdienstkreuzes 1. Klasse.
Rudi Gutendorf war in der Bundesliga für die Vereine MSV Duisburg, VfB Stuttgart, FC Schalke 04, Kickers Offenbach, Tennis Borussia Berlin, Hamburger SV sowie 1860 München als Trainer aktiv. Er gilt darüber hinaus als der Trainer mit den meisten internationalen Engagements. Noch heute hält er Vorträge in Vereinen und Verbänden, spricht auf Sportevents, nimmt an Podiumsgesprächen, Hearings und Messen teil und unterhält weltweit nach wie vor zahlreiche Sportkontakte.
Im Jahr 2006 würdigte ihn Ministerpräsident Beck mit Blick auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land als "einen herausragenden Botschafter des Fußballs".


