Demenz – ein Herausforderung - Durch „Integrative Validation“ Zugang zu dementiell erkrankten Menschen schaffen

 

Die Betreuung und Begleitung von dementiell erkrankten Menschen gehört mit zu den schwierigsten und anspruchsvollsten Aufgaben. Angehörige stehen vor zunehmenden Schwierigkeiten mit dem Krankheitsbild der Demenz umzugehen. Der ihnen bekannte und vertraute Mensch verändert sich zunehmend. Dem Angehörigen gelingt es nicht mehr, sich mit ihm auf gewohnte Weise zu unterhalten.

 

Der dementiell erkrankte Mensch befindet sich offensichtlich in anderen Wirklichkeiten und orientiert sich an anderen Erlebniswelten. Die Realität geht zunehmend verloren. Angehörige werden vor fast unüberwindbare Situationen gestellt. Die „Integrative Validation“ (IVA) begegnet diesen Menschen, indem sie ihre Gefühle und Antriebe wahrnimmt, anspricht und für gültig erklärt. Hierdurch kann die bekannte und vertraute Atmosphäre im häuslichen Bereich wieder hergestellt werden. Ein wertschätzendes und geborgenes Zusammenleben wird wieder möglich. Angst und Stress können vermindert werden und der oft jahrelange Abschied von dem vertrauten Menschen eine zutiefst menschlich- freundschaftliche Bedeutung erhalten.

 

Um diese Art des Umgangs mit dementiell erkrankten Menschen den Angehörigen näher zu bringen, wird Marie-Therese Schmitz, autorisierte Trainerin für IVA, diese Methode der integrativen Validation am Donnerstag, den 12.05.11 und Donnerstag, den 26.05.11, in der Seniorenresidenz St. Antonius, Am Konvikt 6 – 8 in Linz, jeweils in der Zeit von 18.00 – 19.30  Uhr vorstellen und näher erläutern. Die Veranstaltungen bauen aufeinander auf, können aber auch getrennt voneinander besucht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstalter sind die Pflegestützpunkte Asbach und Linz in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Neuwied – Psychiatriekoordination.

 

Weitere Informationen gibt es  beim Pflegestützpunkt Asbach, Tel. 0 26 83 / 94 77 184 und beim Pflegestützpunkt Linz 0 26 44 / 60 30 600.