Roentgen-Thonet-Ausstellung
2011 jährt sich zum 300. Mal der Geburtstag eines der bedeutendsten deutschen Möbelkünstler seiner Zeit, Abraham Roentgen (1711-1793). Die von ihm gegründete Möbelmanufaktur entwickelte sich zur erfolgreichsten und innovativsten Möbelmanufaktur Europas in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Nur wenige Kilometer von Neuwied entfernt gründet Michael Thonet (1796-1871) in Boppard 1819 seine erste Schreinerwerkstatt. Er erfindet ein neues und innovatives Verfahren - die Schichtholzverleimung, das es ihm erlaubt, seine Möbel in größerer Stückzahl und damit kostengünstiger als die Konkurrenz anbieten zu können. 1856 beginnt die massenhafte Produktion aller Arten von Möbeln in zahlreichen Fabriken; 1859 entsteht der berühmte Kaffeehausstuhl Nr. 14.
Stadt und Landkreis Neuwied erinnern im Jahre 2011 mit einer im Roentgen-Museum und in der Städtischen Galerie Mennonitenkirche präsentierten Ausstellung an den 300. Geburtstag Abraham Roentgens sowie an das Werk Thonets. Schirmherr ist Ministerpräsident Kurt Beck. Landrat Rainer Kaul (2.v.l.) und Oberbürgermeister Nikolaus Roth (rechts) stellten im Rahmen einer Pressekonferenz im Roentgen-Museum Neuwied das Ausstellungskonzept sowie das Programm vor. Roentgen-Museumsleiter Bernd Willscheid (links) und Thonet-Experte und Mitkurator Wolfgang Thillmann präsentierten einen Teil der bereits eingetroffenen Ausstellungsstücke - darunter auch solche die bislang nie öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung mit zum Teil internationalen Exponaten dauert von 22. Mai bis 4. September 2011.
Infos unter www.roentgen-thonet-ausstellung.de.


