Schulbuskontrollen in Dierdorfer Schulzentrum mit positiver Bilanz - Hallerbach: Kontrollen sind auch an anderen Schulstandorten geplant
Früher Morgen kurz vor acht Uhr rund um das Schulzentrum Dierdorf. Hunderte von Schülerinnen und Schüler sind auf dem Schulweg. Viele davon nutzen hierzu Busse im öffentlichen Personennahverkehr. Sind diese Busse aber auch für die Schülerbeförderung geeignet und sicher. Diese Frage stellten sich die für die Schülerbeförderung zuständigen Mitarbeiter bei der Kreisverwaltung Neuwied und die Beamten bei der Polizeiinspektion Straßenhaus und veranlassten in einer gemeinsamen Aktion eine Kontrolle aller zwischen 7.15 Uhr und 8.15 Uhr auf dem Weg zum Schulzentrum Dierdorf fahrenden Busse.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. „Die Busunternehmer haben alle Schülerinnen und Schüler ordnungsgemäß und den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechend befördert“, so Christoph Becker, für den Schülerverkehr zuständiger Mitarbeiter bei der Kreisverwaltung Neuwied. Aus Sicht der Kreisverwaltung gab es an der Art und Weise der Beförderung kaum etwas zu bemängeln. In vielen Bussen hatten die meisten Schülerinnen und Schüler einen Sitzplatz. Die Stehplätze waren maximal zu 50 Prozent ausgelastet. Auch die Beschaffenheit der Fahrzeuge selbst verzeichnete eine insgesamt positive Bilanz. Zwar mussten bei insgesamt 19 kontrollierten Bussen einige Mängelberichte ausgestellt und Verwarnungen ausgesprochen werden; die Kritikpunkte hielten sich jedoch in Grenzen. Bei einem Fahrzeug war beispielsweise ein Reifen abgefahren oder es fehlten die Abdeckungen an den Batteriepolen. Mit neuem Reifen und mit für wenige Cent zu erwerbenden Batteriepolabdeckungen wurden die Fahrzeuge schon am selben Tag wieder bei der Polizeiinspektion Straßenhaus vorgeführt.
„Alles in Allem eine gut organisierte Aktion“, so der ÖPNV-Dezernent und 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, der es sich nicht nehmen ließ, persönlich bei der Kontrolle anwesend zu sein. „Wir werden solche Kontrollen jetzt öfter vornehmen“, so Hallerbach, der jetzt schon für nach den Sommerferien Kontrollen auch an anderen Schulstandorten ankündigt. „Schließlich ist es unser Anliegen, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher ihren Schul- und Wohnort erreichen“.


