Bürgerfreundliches Abfallsystem hat sich bewährt - Abfallbilanz - Hausabfall Pro-Kopf-Aufkommen mit 480 kg/Einwohner unter Vorjahresniveau – Verwertungsquote fast 80 Prozent

 

Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Neuwied haben 2010 durchschnittlich jeweils 480 kg Abfälle erzeugt. Insgesamt wurden im letzten Jahr 87.452 t an Hausabfällen und damit 3,2 % weniger als im Vorjahr eingesammelt. Hiervon wurden 18.332 t als Restabfall in die MBA Linkenbach verbracht und davon letztendlich lediglich knapp 7.600 t deponiert. Damit haben die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Neuwied durchschnittlich jeweils 480 kg Abfälle produziert. Hiervon wurden 379 kg/Einwohner einer Verwertung zugeführt. Hieraus errechnet sich eine Verwertungsquote von 79 Prozent. Dieses gute Ergebnis präsentierte der zuständige Erste Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent Achim Hallerbach mit der Abfallbilanz 2010.

Bild: Fast 80 Prozent der gesammelten Abfälle konnten wiederverwertet werden. Damit stabilisierte sich das Verwertungsergebnis auf vergleichbar hohem Niveau wie im Vorjahr. Im Landesvergleich liegt der Landkreis Neuwied mit dieser Verwertungsquote auch in 2010 unter den Top 5. Freuen sich über die positive Abfallbilanz im Kreis Neuwied: Erster Kreisbeigeordneter und Umwelt und Abfallwirtschaftsdezernent Achim Hallerbach und Axel Braun von der Abteilung Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung.

 

Die Sammelmengen aus der blauen Papiertonne im Landkreis Neuwied sind bereits seit Jahren auf einem konstanten Niveau. In 2010 wurden 78 kg/Einwohner eingesammelt und einer Verwertung zugeführt. Der Papierpreis unterlag in 2010 kaum Schwankungen und befand sich in 2010 durchgehend auf hohem Niveau. Wurden in 2009 im Jahresschnitt nur lediglich ca. 35 € je Papiertonne erzielt, so konnten in 2010 knapp 76 € je Papiertonne erreicht werden. Bei der Pro-Kopf-Sammlung aus der braunen Bioabfalltonne ist der Landkreis Neuwied bereits seit Jahren in der Landesabfallbilanz führend. In 2010 konnte die Pro-Kopf-Menge erstmals seit 2003 auf nunmehr 161 kg/Einwohner gesenkt werden. „Auch hiermit sichern wir uns im Landesvergleich wieder eine Spitzenposition“, freut sich Achim Hallerbach.

 

Die Sammelmenge aus der grauen Restabfalltonne im Haushaltsbereich hat sich gegenüber 2009 kaum verändert. Nach dem Wegfall der Industriecontainer bis in 2008 und der im Jahre 2008 im Rahmen des Erwerbes der grauen Abfallbehälter angepassten und letzten Endes reduzierten Behältervolumens, hat sich hier die Sammelmenge nunmehr stabilisiert. Das Pro-Kopf Haushaltsabfallaufkommen im Landkreis Neuwied betrug in 2010 ca. 480 kg/ Einwohner. Dies liegt leicht unter dem Vorjahresniveau. Neben Papier, Bioabfall und Restabfall, werden über das Scheckkartensystem des Landkreises noch Grünabfall, Sperrabfall, Metalle und Elektronikschrott gesammelt. Hinzu kommen noch die Selbstanlieferungen dieser Abfallfraktionen, sowie die Holzmengen an den Abfallentsorgungsanlagen des Landkreises. Auch die über die grüne Tonne eingesammelten Leichtverpackungen (LVP) und Glas finden in der Abfallbilanz Berücksichtigung. Der leichte Rückgang der Verwertungsquote in 2010 resultiert vorwiegend aus der Mindermenge beim Bioabfall.

 

Aus diesen verwerteten Abfallmengen errechnet sich eine Pro-Kopf-Menge von ca. 379 kg/Einwohner. Hieraus resultiert für 2010 eine Verwertungsquote von 79 %. Im Landesvergleich liegt der Landkreis Neuwied mit dieser Verwertungsquote auch in 2010 unter den Top 5.

 

Hallerbach abschließend: „Im Landesvergleich liegt der Landkreis Neuwied mit dieser Verwertungsquote auch in 2010 unter den Top 5. Dies bestätigt, dass sich das Abfallwirtschaftskonzept des Landkreises Neuwied bewährt hat. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Beschlussgremien für ihre weitsichtigen Entscheidungen und die Unterstützung der Verwaltung bedanken.“