Landkreis Neuwied als erste Kommune in Rheinland-Pfalz im EffCheck - Hallerbach: Effizienzsteigerungen beim Energie- und Stoffeinsatz entwickeln und nutzen

 

Die kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied beteiligt sich als erste Kommune in Rheinland-Pfalz am EffCheck-Programm im Rahmen des Effizienznetzes Rheinland-Pfalz. „Wir begrüßen es sehr, dass wir als erste kommunale Einheit mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung mit externer Fachunterstützung weitere energetische Kosteneinsparpotenziale in der Unternehmenseinheit Abfallwirtschaft ermitteln und zur Umsetzung führen werden“, erklärt der 1.Kreisbeigeordnete und zuständige Abfalldezernent Achim Hallerbach. Anhand des EffChecks soll auch die Wettbewerbsfähigkeit durch Kosten senkende Umweltmaßnahmen gesteigert werden.

Bildunterschrift: Unterzeichnen als erste Kommune in Rheinland-Pfalz den EffCheck-Dienstleistungsvertrag: (v.l.n.r.) Dietmar Kurz, Abteilungsleiter Abfallwirtschaft, Achim Hallerbach, 1.Kreisbeigeordneter und Dezernent für die Abfallwirtschaft, Susanne Veser, Björnsen Beratende Ingenieure, Robert Weicht, Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht, Mainz.

 

Mit den Methoden des Produktionsintegrierten Umweltschutzes (PIUS) und auf der Grundlage der DIN 4075 werden in den nächsten Wochen ökonomische, wie auch ökologische Verbesserungspotenziale für die gesamte Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) in Linkenbach herausgearbeitet. Die über mehrere Prozessschritte zu erarbeitenden Maßnahmen führen in knapp drei Monaten zu einem abschließenden Aktionsplan. „Nach den ersten Gesprächen mit dem Landesamt für Umwelt (LUWG) in Mainz, war es für uns erfreulich, dass sich auch kommunale Betriebe der PIUS-Analyse in Rheinland-Pfalz anschließen können. Deshalb haben wir die finanzielle Förderung sowie die fachliche Projektbegleitung aus dem Bereich des Produktionsintegrierten Umweltschutzes umgehend in die aktuelle Weiterentwicklung des Standortes Linkenbach eingebunden“, so Achim Hallerbach.

 

„Nach ersten Analysen mit dem LUWG, dem entsprechend für den Standort Linkenbach ausgewählten Fachberater sowie dem Betriebsleitungspersonal sind sich bereits jetzt schon alle Projektbeteiligte einig, dass ein umfassendes Potenzial im Standort Linkenbach steckt“, so Abteilungsleiter Dietmar Kurz. Aus der Ist-Bewertung der Prozessabläufe werden unterschiedliche PIUS-Ansätze herausgearbeitet, bewertet und auf ihre technische Realisierbarkeit überprüft. Das Ziel ist das Steigern der Ressourceneffizienz des Unternehmens „Abfallwirtschaft“ am Standort Linkenbach.

 

„In nur vier Schritten geht es darum, in den kommenden Wochen einen Maßnahmenplan zu erarbeiten, der Schwerpunkte auf eine ökonomische, ökologisch energieeffiziente und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Produktion, Betriebsorganisation und Bauweise setzt“, beschreibt der 1.Kreisbeigeordnete die Vorgehensweise.