Mit neuer Technik in eine gemeinsame Zukunft - Hallerbach: Im Gleichgang mit den Kooperationspartnern
Der Koordinierungsbeirat Abfall, der sich aus den politischen Gremien der kommunalen Abfall-Kooperationspartner der Kreise Neuwied, Bad Kreuznach und dem Rhein-Hunsrück-Kreis zusammen setzt, war sich bei seiner diesjährigen Sitzung in Kirchberg darüber einig, daß man nur mit einer neuen Technik in die Entsorgungs- und Betriebssicherheit gemeinsam und in eine erfolgreiche Zukunft im Rahmen des Kooperationsvertrages für die gemeinsame Behandlung von Restabfällen blicken kann. „Innerhalb der kommunalen Familie der Abfallkooperationspartner pflegen wir einen fairen, partnerschaftlichen Umgang, der auf eine langfristige Zusammenarbeit angelegt. Ziel ist es, die Entsorgung der Restabfälle ordnungsgemäß, sicher und vor allem gebührenstabil für die Bürger durchzuführen“, erklärt der 1.Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent für Abfall und Umwelt, Achim Hallerbach.
Zur Sitzung des Koordinierungsbeirates standen daher im Wesentlichen zwei Punkte auf der Tagesordnung. Die Neuausschreibung der heizwertreichen Fraktion als auch umfangreiche Ersatzinvestitionen in der Intensivrotte der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) in Linkenbach nach nunmehr fast 15 Jahren Anlagenbetrieb. „Bei der Neukonzeption der Intensivrotte soll dabei nicht nur ausschließlich der Blick auf den neuesten Stand der Technik, sondern auch auf ökonomische, wie auch ökologische Aspekte Wert gelegen werden“, unterstreicht Achim Hallerbach.
Die Erneuerungs- und Umbaumaßnahmen sind ab Juni 2013 geplant und sollen im September 2014 zum Abschluss gebracht werden. Bei der Erneuerung der Intensivrotte geht man nach dem derzeitigen Planungsstand von fünf bis sechs Millionen Euro aus. „Diese umfasst neben einer neuen Behandlungstechnik, wie zum Beispiel die Umstellung von einer Tafelmietenrotte auf ein Tunnelrotteverfahren, auch die Überprüfung von weiteren Optimierungspotenzialen“, erklärt der 1.Kreisbeigeordnete. Dazu zählt beispielsweise die Nachrüstung von Fe- und NE-Abscheider zur Wertstoffabschöpfung weiterer Metallabfälle sowie die Reduzierung der Betriebskosten, durch das Minimieren der Abluftmengen durch eine effiziente Kreislaufführung.
„Wesentliche Meilensteine, die bis zum Umbautermin noch erfolgen, werden auch zukünftig im partnerschaftlichen Informationsaustausch erfolgen. Das ist und bleibt die gemeinsame Basis für eine weiterhin erfolgreiche Partnerschaft zwischen allen drei beteiligten Landkreisen“, so Achim Hallerbach abschließend.


