Neue Kita in Asbach offiziell ihrer Bestimmung übergeben

 

Für 55 Mädchen und Jungen begann der Alltag in ihrem neuen Kindergarten in Asbach bereits im April. Kürzlich wurde die Integrative Kindertagesstätte des Heilpädagogisch Therapeutischen Zentrums (HTZ) in Asbach offiziell ihrer Bestimmung übergeben und auf den Namen Integrative Kindertagesstätte Unterm Regenbogen „getauft“. Der 1. Kreisbeigeordnete und Kinder- und Jugenddezernent Achim Hallerbach erwähnte im Rahmen der Einweihung, dass die Kita die „jüngste“ von inzwischen 54 Einrichtungen im Landkreis Neuwied ist. Dabei hob er besonders hervor, dass es sich hier um eine Einrichtung mit besonderen Angeboten auch für behinderte Kinder handelt.

Gruppenfoto

 

Auf eine weitere Besonderheit – und zugleich auch Einmaligkeit im Landkreis Neuwied - wies Hallerbach ebenfalls hin: mit der neuen Kita hat sich nicht nur ein dritter Standort in Asbach etabliert, vielmehr gibt es auch einen dritten Träger einer solchen Einrichtung in einer Gemeinde. Aus der ursprünglich 2009 als Provisorium eingerichteten Kita für bis zu 25 Kindern ab dem 3. Geburtstag in den Räumen des Bürgerhauses Asbach „…wurde dann schnell die Vorstufe zu einer dauerhaften und größer angelegten Weiterentwicklung der Kindertagesstätten in Asbach; sprich einem Kindergarten-Neubau“, so Hallerbach bei der Eröffnungsfeier.

 

Mit der Errichtung der dritten Kindertagesstätte konnte laut Hallerbach die Ortsgemeinde Asbach nicht nur die Ganztagsplätze verdoppeln, sondern auch das Angebot für Kinder unter drei Jahren mehr als verdreifachen. Und ein weiterer Pluspunkt kommt hinzu. „Erstmalig wurde ein wohnortnahes, an den Bedürfnissen der Familien orientiertes Angebot für Kinder mit Behinderung geschaffen“, betonte Hallerbach.

 

Er bedankte sich insbesondere beim HTZ, mit denen man „…sich einen kompetenten und sachverständigen Partner ins Boot holte, der nicht zuletzt als Betriebsführer der Kitas in Unkel und Linz mit vielfältigen Erfahrungen in der integrativen Arbeit aufwarten konnte“.

 

Ortsbürgermeister Franz-Peter Dahl bedankte sich bei seinem Amtsvorgänger Helmut Reith, der gemeinsam mit Achim Hallerbach und dem Geschäftsführer des HTZ, Wilbert Peifer, den Grundstein für die Kindertagesstätte gelegt hatte.

 

Ganz besonders von der neuen Einrichtung profitieren Kinder mit einer Behinderung, die bislang weite Wege zurücklegen mussten, um Therapiemöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Sie können nun wohnortnah von qualifiziertem Personal gefördert werden.

 

Mit großer Freude nahm die Leiterin der Kindertagesstätte, Silke Reuschenbach, den Schlüssel von Architekt Karl Juhr entgegen.

 

Die Baukosten für die Baumaßnahme betragen 1,15 Millionen Euro, das Land gab Zuschüsse in Höhe von 200 000 Euro, der Kostenanteil des Landkreises liegt bei 266 000 Euro.