Sieger auf Kreisebene des diesjährigen Landeswettbewerbes - "Unser Dorf hat Zukunft" wurden jetzt ausgezeichnet

 

Die Siegergemeinden im diesjährigen Landesentscheid "Unser Dorf hat Zukunft" wurden von Landrat Rainer Kaul (rechts) gemeinsam mit dem 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach (links) ausgezeichnet. Am diesjährigen Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hatten sieben Ortsgemeinden bzw. Ortsteile aus dem Kreis Neuwied teilgenommen.

Gruppenfoto

 

Landrat Rainer Kaul würdigte die Verdienste der Ortsgemeinden bzw. der Dorfgemeinschaften: „Ich danke den Teilnehmergemeinden für die hervorragende Präsentation ihrer Orte und bedanke mich ausdrücklich auch für die rege Teilnahme bei den Rundgängen mit der Kreiskommission.“

 

"Die Präsentation aller Gemeinden hat uns überzeugt", so Kreisbeigeodneter Achim Hallerbach, der die einzelnen Teilnehmergemeinden kurz portraitierte und die Entscheidungsgremien darlegte.

 

Sieger in der Hauptklasse wurde der Neuwieder Stadtteil Rodenbach. Gemeinsam Ideen für den Ort entwickeln, sich engagieren; mit der Entscheidung für die Teilnahme am Wettbewerb hat der Neuwieder Stadtteil eine Welle der Begeisterung in Bewegung gesetzt. Zwei Jahre lang bereiteten sich die Bürger in neun Projektgruppen (u.a. Projektchor, AK Ortsmitte, AK Historisches Rodenbach) auf den Besuch der Kommission vor. Was in dieser Zeit unter dem großen Motto „Rodenbach hat Zukunft“ entstanden ist, überzeugte die Kreisjury.

 

Platz zwei in der Hauptklasse belegte der Ortsteil Niederraden. Hier überzeugte vor allem die hohe Identifikation der Menschen mit ihrem Wohnort. Dies zeigt sich besonders bei der Dorferneuerung. Aktiv werden die in der laufenden Moderation erarbeiteten Punkte umgesetzt. Weiter punktete Niederraden mit den Bestrebungen um den Erhalt der dörflichen Strukturen und der Durchgrünung des Dorfes.

 

In der Sonderklasse hat sich Steimel durchsetzen können. Hier stellen Jugend und Senioren vieles gemeinsam auf die Beine. Das Miteinander der Generationen nimmt einen hohen Stellenwert ein. Weiter versucht man den alten Kurortcharakter des Dorfes wieder zu beleben. Mit der Wiederherstellung der „Lindenallee“ und dem von Grund auf renovierten „Haus Neitzert“ sind hier erste Schritte getan. Auch das kulturelle Leben wird, trotz knapper finanzieller Möglichkeiten der Gemeinde, nicht vernachlässigt. Als großartige Idee wurde die Einrichtung des „Ruhewaldes“ bewertet.

 

Die Siegergemeinden erhielten zusätzlich zur Siegprämie von 500 Euro noch einen Sonderpreis der Sparkasse in Höhe von 500 Euro, überreicht durch Sparkassendirektor Dr. Hermann-Josef Richard.

Die Kommission bestand –wie auch in den letzten Jahren- aus Martina Jungbluth (Bürgerschaftliches Engagement, soziale u. kulturelle Aktivitäten), Achim Braasch (Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen), Klaus Georg (Baugestaltung und –entwicklung) und Kurt Milad (Grüngestaltung und –entwicklung, Dorf in der Landschaft).

 

Zwischenzeitlich fand der Gebietsentscheid statt. Leider konnte sich keine der drei Gemeinden für den Landesentscheid qualifizieren.

 

Insgesamt hatte teilgenommen:

Hauptklasse: ST Rodenbach, OT Niederraden, OT Rahms, OG Hardert; Sonderklasse: OG Steimel, OG Leutesdorf, OG Rengsdorf.